Benjamin Trilling (bent)
Kontroverse um Eugen Gomringers „Avenidas“

Kommentar. Kritik und Empörung wegen Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ an der Fassade der Alice Salomon Hochschule in Berlin ist richtig. Nicht aber die Entscheidung der Studierendenschaft, Kunst einfach zu entfernen. Besser wäre eine künstlerische Auseinandersetzung gewesen.

Kritik nach Dialog-Wunsch mit „Identitären“

Rechtsextremismus. Der AStA-Vorsitzende Simon Lambertz (NAWI) wünscht sich einen Dialog mit der sogenannten „Identitären Bewegung“. So zitiert ihn zumindest die „WAZ“ in einem Artikel.

MZ-Premiere: „Furcht und Elend des Dritten Reiches“
Furcht und Betroffenheit auch bei den Proben:  Karin Freymeyer und Christoph Ranft sprachen mit der :bsz über die anstehende Premiere des Brecht-Klassikers. Bild: bent

Theater. Ein System, das alles Zwischenmenschliche durchdringt: So schilderte Brecht in „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ das Leben in Nazi-Deutschland. Studierende inszenieren das Stück unter der Regie von Karin Freymeyer und Christoph Ranft.

Besser kein AStA-Talk mit Neonazis

Kommentar. Ein AStA-Dialog schenkt den „Identitären“ nicht nur unnötige Aufmerksamkeit, sondern ignoriert auch vergangene Fehler.

Kameraden, 

Auch vor der eigenen Türe kehren

Kommentar. Keine Aktion gegen die Identitären ohne Frontstellung gegen die diskriminierenden Studiengebühren für Nicht-EU-AusländerInnen.

 

Kreativwirtschaft. Der Freundeskreis des Bochumer Prinz-Regent-Theaters hat das Projekt „Floating Rooms – Artist in Residence“ ausgeschrieben.

Gehisst und aus den Geschichtsbüchern getilgt: Das Theaterkollektiv EGfKA und der Ringlokschuppen Ruhr erinnern an den Ruhraufstand.
Gehisst und aus den Geschichtsbüchern getilgt:  Das Theaterkollektiv EGfKA und der Ringlokschuppen Ruhr erinnern an den Ruhraufstand. Symbolbild: kac

Veranstaltungsreihe. Das Theaterkollektiv EGfKA und der Ringlokschuppen Ruhr erinnern mit ihren Performances bei 

„REVOLUTIONARY LEFTOVERS #1 LOCAL UPRISINGS RUHRAUFSTAND“ an den Kapp-Putsch und fragt sich, ob Revolution noch möglich ist.

„Floating Rooms“ für die Kreativität? Es gibt bessere Wege für KünstlerInnen
Eine schicke Residenz brauchen sie nicht als Muse im Film „Das Leben der Bohème“ – aber Kaffee, Kippen, Alk und sehr viel Solidarität. Symbolbild: pandora film

Pamphlet. Arbeitsplätze der Kunst- und Kreativwirtschaft sollen die „Floating Rooms“ im Prinz-Regent-Quartier sein. Klingt lukrativ, aber KünstlerInnen sollten andere Mittel wählen, um Räumlichkeiten zu erhalten. Ein Versuch eines Boykott-Aufrufs.

Premiere von „Systemfehler“ im Theater Unten
Eine Expedition in die analoge Zukunft? Jugendliche beleuchten bei „Systemfehler“, was Smartphones, virtuelle Realiät und Co. mit uns machen. Bild: Sebastian Kirch

Bühne. Ich streame, ich scrolle, also bin ich? So sicher ist das nicht, wie der Jugendclub „Systemfehler“ im Theater Unten des Schauspielhauses zeigt: Eine Reflexion über die Entfremdung im Zeitalter der Digitalisierung und der virtuellen Welt.

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