Benjamin Trilling (bent)

„Jeden Somma die gleiche Kacke in Dortmund“, sagt ein Typ hinter mir in der Kneipe, als das Derby dahin tröpfelt. Er meint aber den Fascho-Aufmarsch tags zuvor. Ausnahmezustand: Absperrungen, Personenkontrollen und dieser Hubschrauber, der einen viel zu früh aus dem Schlaf reißt.

Lesung mit Benjamin von Stuckrad-Barre
Die Lesebühne wie ein Popstar rocken: Benjamin von Stuckrad-Barres Auftritt in der Zeche Bochum. Foto: bent

Literatur. Oasis, Drogen, Instagram: Benjamin von Stuckrad-Barre inszeniert seine Lesung am 11. April in der Zeche Bochum als Happening. 

RUB wants you!
Wohin soll es gehen? Entscheidungen werden auch von Studis getroffen!

Gremien. Hochschulpolitik findet nicht nur im Studierendenparlament (StuPa) statt. In den Kommissionen der Uni können Studierende ebenfalls darüber entscheiden, was in den Seminarräumen passiert. 

„Nikotin“ von Nell Zink
Das Leben der HausbesetzerInnen: US-Autorin Nell Zink lebte selbst lange Zeit in der Berliner Szene, in ihrem neuen Roman beschreibt sie die Squatting-Kultur in den USA.Bild: Renate Hildebrandt Cc BY-SA 3.0

Literatur. Schrullige HausbesetzerInnenwelt: US-Autorin Nell Zink schildert in ihrem dritten Roman „Nikotin“ das Leben von anarchistischen AußenseiterInnen. Ein wilder Stil, schräge Dialoge und eine besondere Verbindung zum Schriftstellerkollegen Jonathan Franzen.

Hinaus zum Internationalen Frauen*kampftag!
Im Gespräch mit der :bsz: Anna Schiff schreibt und forscht zum Thema Sexismus und Ungleichheit. Bild: Rosa Luxemburg Stiftung

Feminismus. Sexismus-Broschüre am Millerntor, #metoo-Debatte bei der Oscar-Verleihung: Scheint die Gesellschaft sensibler denn je für Gleichberechtigung zu sein? Wir sprachen mit der feministischen Autorin und Referentin Anna Schiff. 

Hinaus zum Internationalen Frauen*kampftag!
Wut und bunte Plakate: Jedes Jahr protestieren AntisexistInnen beim Internationalen Weltfrauenkampftag. Bild: Mike-Herbst-flickr-CC BY-NC 2.0

Protest. Wie in jedem Jahr rufen Organisationen rund um den 8. März zu Aktionen zum Internationalen Frauenkampftag auf. Ein Bündnis verschiedenen Organisationen mobilisiert zur Demonstrationen in Düsseldorf. 

Kultur. Der Trägerverein des Bochumer Theaters und Intendantin Romy Schmidt gehen ab Sommer getrennte Wege. Die künstlerische Leiterin hat das Angebot, ihren Vertrag um ein Jahr zu verlängern, abgelehnt. Schmidt und ihr Team forderten eine Vertragsverlängerung von drei Jahren, um genug Zeit für die Umsetzung ihrer künstlerischen Pläne zu haben. Bereits seit Sommer 2017 wurde der Streit zwischen Schmidt und dem Prinz-RegenT-Theater in der Stadtöffentlichkeit ausgetragen.

Nach der frühzeitigen Trennung von Romy Schmidt ist der Trägerverein mit der Doppelspitze Hans. H. Hanke und Susanne Muthig-Beilmann in die Kritik geraten. Die scheidende Intendantin erfährt dagegen sowohl aus der freien Theaterszene als auch aus der Politik viel Solidarität. Die Linke und die CDU wollen die Förderung des Trägervereins durch öffentliche Gelder prüfen lassen.

:bent

Premiere von „„Prinz, der Bettelknabe und das Kapital“
Eyo, wär' meine Hood nicht arm, wärt Ihr nicht reich: Im Austausch über Klassengrenzen geht es in der „Prinz, der Bettelknabe und das Kapital“ auch mal ruppiger zu. Foto-Quelle: Albi Fouché

Theater. Volker Lösch und Christine Lang inszenieren in Essen „Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital“ nach Motiven von Mark Twain.

Festival „Cheers for Fears“ vom 12. bis 18. März
Inszenieren, vorstellen, aber auch austauschen und diskutieren: Das ist die Idee von „Cheers for fears“.Axel J. Scherer - Cheers for Fears Festival 2015

Festival. „Cheers for Fears“ ist ein interdisziplinäres Treffen von Studis der Kunst und anderen Bereichen. Diesjähriges Motto: „Organisiert Euch!“

Der AStA ist da, der Koalitionsvertrag kommt noch ...
Geheimnisvoll und mysteriös sind die Vorgänge: Hinter den Mauern des Studierendenhauses tritt eine neue AStA-Koalition an. Bearbeitet: kac

Kommentar. Garantiert: Der neue AStA wird keine festen Versprechen brechen. Denn er startet ohne Koalitionsvertrag in die Wahlperiode: geklärte Posten, offene Inhalte. Wie soll die Studierendenschaft wissen, was von diesem Bündnis zu erwarten ist?

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