Benjamin Trilling (bent)
Elektro-Tanz-Festival „Ritournelle“

Musik. Das dritte und letzte Mal lädt die Ruhrtriennale zur „Ritournelle“ mit avantgardistischen Beats internationaler KünstlerInnen ein. 

„We trust!“-Festival in der Rotunde
Melodische Akkorde und lakonische Verse: Schrammelpop-Pionier Lampe. Foto: bent

Rotunde. Zum ersten Mal seit drei Jahren lud das „We trust!“-Festival zu einem Mix aus Konzerten, Poetry Slam und urbaner Kunst. 

Bürokratiemonster und Schuldenfalle

Kommentar. Die aktuelle BAföG-Regelung trägt kaum zu mehr Bildungsgerechtigkeit bei. Eine grundlegende Reform muss her.

Ab 10. August im Kino: „Die Hannas“

Kino. Mit Fremdvögeln die eigene Beziehung retten? In Julia C. Kaisers Tragikomödie „Die Hannas“ (Kinostart am 10. August) wird die Langzeitbeziehung  mit existenziellen Fragen konfrontiert.

Japan-Tage im Landesspracheninstitut
ken-Schwert, do-Weg:Japanischer Schwertkampf vereint Schwertkampfkunst und Lebensweise der früheren Samurai. Foto: bk

Begegnung. Nach drei erfolgreichen Korea-Tagen präsentiert das LSI eine neue landeskundliche Veranstaltung. Die Reise nach Japan, auf die das Institut sein Publikum mit Workshops und Präsentationen mitnimmt, wird vor allem eines: bunt.

Ab 27. Juli im Kino: „Sie nannten ihn Spencer“
Zwei Fans wie Pech und Schwefel: Im  Dokumentarfilm „Sie nannten ihn Spencer“ auf der Suche nach ihrem Idol. Foto: Neue Visionen Filmverleih

Kino. Der Dokumentarfilm „Sie nannten ihn Spencer“ ist eine Hommage an die Haudrauf-Filme des verstorbenen Bud Spencer.

Neue Lesebühne „Wir müssen rEDEN“
Sanfte Sturmgewehre als Ausdruck der Zärtlichkeit: Das trifft sogar harte Metal-Afficionados wie Marock ins Herz. Foto: bent

Literatur. Unterhaltsamer Mix aus Slam, Lesung und Musik: Das neue Bühnenformat „Wir müssen rEDEN“ im Café Eden. 

Da ist Zähnefletschen angesagt. So viel Klassenbewusstsein muss sein, wenn diese bissige Bulldogge des Neoliberalismus im RUB-Hörsaal von der Leine gelassen wird: Denn FDP-Mann Lindner hat rhetorisch so souverän sein Revier markiert, wie sich eine Bulldogge in der Öffentlichkeit unbekümmert die Eier abschleckt oder vor den Gartenzaun kackt.  Treues Fähnchenwedeln bei den Schoßhündchen der Jungen Liberalen in der ersten Reihe, während der Kapitalismus-Köter vorne seinen eigenen Schwanz jagt (mit Bildungsgebühren gegen Bildungsungerechtigkeit???) Wütendes Bellen dagegen bei denen, die nicht mit den geplanten Gebühren für Nicht-EU-BürgerInnen einverstanden sind. Zurecht! Würden sie nur nicht wie niedliche Chihuahuas kläffen: „Das finden wir scheiße!“. Und dann auch noch wie beleidigte Welpen ausschauen, denen man den Knochen weggenommen hat – nur weil die böse Bulldogge laut zurück knurrt. Denn Lindner hat Recht! Wenn auch nur in einem Punkt an diesem Abend: „Wenn man schon eine Veranstaltung stört, dann bitte richtig!“

                                                                     :bent

Kommentar: FDP-Mann setzt auf Spaltung
Ein Märchen von chinesischen Millionärsohn und mehr: FDP-Chef Lindner hielt einen souveränen wie kontroversen Vortrag an der RUB. Foto: Jan Turek

Kommentar.  Schlagfertig hat FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner bei seinem RUB-Auftritt die Studiengebühren für Nicht-EU-BürgerInnen verteidigt. Schlagfertig lügt er aber auch in seiner sophistischen Rede von Bildungsungerechtigkeit.

Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

Er war eine Art Anti-Olaf Scholz. Henry David Thoreau dachte nach – über Unterdrückung und Ungerechtigkeit, Staat und Individuum. Vor 200 Jahren, am 12. Juli 1817, wurde Thoreau – der zunächst als Lehrer arbeitete, aber dann kündigte, weil er sich der an Schulen üblichen Züchtigungen verweigerte – geboren. Und er ist aktueller denn je.

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