Benjamin Trilling (bent)
Das Projekt „Airbnb meets brutalism“
Die CamperInnen der RUB: Zum gemeinsamen Grillen während der Aktionswoche „Airbnb goes brutalism“ erscheinen auch Studierende der RUB.  Bild: bent

Campus. Die RUB als exotisches Erlebnis: Studierende der Bauhaus-Uni in Weimar und der Szenischen Forschung luden vergangene Woche zur achttägigen Aktionswoche „Airbnb goes brutalism“ ein. Die CamperInnen gestalteten kreative Survival-Kits für die Nächte.

Inszenierung über ersten schwarzen Akademiker
Alles nur Schwarz-Weiß-Seherei? Sebstian Bös und Elikem Anyigba laden mit ihrem Theaterprojekt „Schwarzseher“ zum offenen Schlagabtausch ein. Bild: Astrid Meier

Theater. Die koloniale Sichtweise stecke noch immer in unseren Köpfen, sagen die MacherInnen des Stücks „Schwarzseher“, das nächstes Wochenende auf der Studiobühne Premiere feiert. 

Premiere von „Schwarzseher“ auf der Studiobühne
So harmonisch umarmt waren sie während der Proben von „Schwarzseher“ im MZ nicht immer:  Elikem Anyigba, David Guy Kono und Sebastian Bös (v.l.n.r.) sprachen oft Klartext. Bild: bent

Theater. Gibt es einen „schwarzen“ und „weißen“ Blick? Das wollen Elikem Anyigba und Sebastian Bös mit ihrem MZ-Stück „Schwarzseher“ hinterfragen. Vor dem Hintergrund der Biographie des ersten afrodeutschen Akademikers diskutieren sie über Rassismen.

Nach Intendanz-Debatte in Bochum
Ein Stück über Armut oder Rassismus? Nein, gerade KünstlerInnen mit großem, sozialen Erfahrungsschatz bleibt der Eintritt in die Theaterlandschaft verwehrt. Bild: kac

Kommentar. Lokale Medien spekulieren über die Nachfolge der  künstlerischen Leiterin des Prinz-Regent-Theaters. Das ist nicht nur unangemessen, sondern auch das falsche Thema: Denn an Theatern sind Minderheiten noch immer unterrepräsentiert, wenn es um die Entscheidungen geht.   

Gelassenheit trotz Graffiti
Konstruktive Kritik sieht anders aus: Die Botschaft der RandaliererInnen soll nun entfernt werden. Bild: Franziska Hesse

Campus. Unbekannte haben ihren Unmut über die Geschlechterforschung ausgedrückt: Am Koordinierungsbüro der Fakultät wurde über die Pfingstferien getaggt.

Vortrag über völkische Ideen damals und heute
Historischer Blick auf den neurechten Müll: Helmut Kellershon referierte im Kulturzentrum Langendreer. Bild: bent

Neue Rechte. Alte Ideen neu formuliert: Helmut Kellershohns Vortrag „Von der Völkischen zur Identitären Bewegung“ im Bahnhof Langendreer

Initiativen der Kommission bis 2025

Europa. Unbürokratischer und kostengünstiger soll das Studium durch den neuen Studierendenpass werden. 

Ein Jahr nach der Hausbesetzung bleibt Wohnpolitik in Bochum ein heikles Thema
Bunt statt trist: Wo noch vor einem Jahr NachbarInnen zu Konzerten, Barbecue oder gemeinsames Renovieren zusammenkamen, müssen bald pünktlich Mieten überwiesen werden.   Bild: bent

Wohnen. Die „Herner Straße 131“ feiert Jubiläum.  Für AktivistInnen bleiben Besetzungen ein Mittel, um Druck für eine soziale Wohnpolitik auf die Kommunen auszuüben. Denn aus Sicht der Initiative „Stadt für alle“ hat sich auch in Bochum wenig verbessert.

Kriminell? Wenn FDP-Zöglinge zur Hausbesetzung aufrufen

Glosse. Kein Sinn für das Miteinander: Die Jungliberalen reagierten mit einem peinlichen Post auf die Hausbesetzungen in Berlin.

Machogelaber hin oder her. Aber was waren das noch für Zeiten, als ein Proll wie Oliver Kahn unbeholfen vor Kameras dazu aufrief, dass wir „Eier brauchen“? 

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