Abena Appiah (bena)

Einmal Disney-Prinzessin sein – der Traum aller Mädchen und auch Jungen im Kindesalter. Jedoch ist das nicht allen vorbehalten. Denn kaum gibt Disney bekannt, dass eine fiktive Figur von einer Afroamerikanerin gespielt wird, kommen sie aus ihren Löchern gesprungen und monieren, dass Arielle eine dänische Prinzessin ist. Nun gut – so wie Disney es 1989 interpretiert hatte. Der Film beruft sich auf das Kunstmärchen „die kleine Meerjungfrau“ von dem dänischen Autor Hans Christian Andersen. Das einzige was an dem Märchen bis heute dänisch ist. Das Original ist durchaus dramatischer; die seelenlose Prinzessin trauert ihrer großen Liebe nach und wird am Ende zu Meeresschaum. Vielleicht sollten die belesenen Bürger*innen mal einen Blick ins Buch werfen, bevor sie nach Aliens, Illuminaten und weiteren Verschwörungstheorien suchen. Denn dann würden sie nicht von der Hauptdarstellerin Halle Bailey einen Arielle-Nachweis fordern !!!11elf!!1!         

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34 Jahre Party im Eck
Auf der Wortschatzbühne für die ruhigen Töne verantwortlich: Selina Seidler liest aus ihrem Buch „Untergang der Kleinwelt“. Bild: bena

Musikfestival. Vier Tage lang war die Ruhrgebietsstadt die Pilgerstätte für viele Musikinteressierte rund ums Eck.

Ist das noch schön oder grenzwertig? Am Freitag kam das neue Video von Shirin David raus und um die Wertung der Musik außer Acht zu lassen, gibt sie, die sonst aussieht wie die neuste Barbie, einen guten Grund zum Aufregen – ihre Hautfarbe. Denn diese sieht aus, als wäre sie in einen Selbstbräunertopf reingefallen. Nur kommt das bei der Black Community nicht gut an. Da Shirin dafür bekannt ist, dass sie Merkmale von dunkelhäutigen Frauen gern mal adaptiert und sie auf die Kritik sehr seriös reagiert hat, gibt es Backlash für sie. Denn sie wolle mit ihrem „Blackfacing“-Make-up niemanden verletzen. Deswegen umarmt sie alle, die sie ,,beleidigt‘‘ hat. Nun gut, ich fühle mich umarmt. Danke Shirin! Ich fühle mich viel besser, nachdem ich vom Herbert in der Bahn für mein exotisches Aussehen gepriesen und gefragt werde, ob es nicht schön sei, heimatliche Temperaturen, weil Herne in der Nähe des Äquators liegt, zu genießen. Auch diesen habe ich direkt umarmt, weil wir das ebenso machen.                       

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Party auf dem Campus
Bild: bena

Campusfest. Das 45. Sommerfest startete am 19. Juni und lockte Besucher*innen aus der ganzen Region an.

Ruhr Games
Bild: bena

Jugendsportfestival. Vier Tage diente der Landschaftspark Duisburg Nord als große Sportbühne für die kleinen Sportler*innen Europas.

In fremder Mission
Taylor Swift - man liebt sie, man hasst sie... oder es ist eben Hassliebe. Bild: bena

Kommentar. Taylor Swift ist häufig Gesprächsstoff: im Fernsehen, Magazinen – und auch in unserer Redaktion...

Ach Fußball. 90 min geballte Power gegen den Ball. Ein Spiel, das die Massen begeistert. Natürlich nur wenn die Männer spielen. Als ob die Ästhetik und Schönheit des Ganzen noch das gleiche ist, wenn Frauen spielen. Ist ja ekelig – „Grottenkick“, wie die Bild es betitelt. Hauptsache die Hübsche triff, heißt es in der Schlagzeile weiter. Das kennt man ja. Frauen sind nur akzeptiert in Sportarten, die richtig schön weiblich sind, wie rhythmische Sportgymnastik. Das ist toll und für Kerle verboten – das ist auch gut so, weil sowas würde auch die Männlichkeit schmälern. Zurück zum Frauenfußball. Auch wenn die bierbäuchigen Männer das Niveau der Nationalmannschaft auf Amateurbasis sehen, hat sich dieser in den letzten Jahren professionalisiert und sollte mehr Anerkennung erhalten. Jede*r, der eine Sportart professionell ausübt, egal ob Fußball oder nicht, jede*r sollte für seine*ihre Leistung wertgeschätzt werden. Ob Ihr es mögt oder nicht, lasst die Damen ihren Job machen und feddig.  

:bena

Rapperin macht Stimme für Gleichberechtigung

Vortragsreihe. Wir sind alle gleich, oder? Passend zum Tag der Chancengleichheit, wird nach einer Lösung gesucht.
 

Grüne Week an der Uni
Die Forderung nach grünen Städten steigt: Mit Urban Gardening wird wieder ein Stück Natur in die Stadt geholt. Bild: bena

Grüner Leben. Vom 24. Juni bis zum 28. Juni  möchte der AStA mit der Green Week Studierende für ein nachhaltiges Studium und Miteinander sensibilisieren.

Fancy Festivals – Gratis und Grün

Das erste kalte Bier nach dem Zeltaufbau und sich erstmal in seinen Campingstuhl setzen. Die Festivalseason ist nach Pfingsten nun offiziell eröffnet. Auch in diesem Jahr pilgern zigtausende Feierwütige auf die Festivalgelände freuen sich auf unbeschwerte Tage und wollen den Alltag hinter sich lassen. Viele dieser Festivals kleiden sich in diesem Jahr besonders grün und deswegen setzen immer mehr Veranstalter*innen europaweit setzen auf ein nachhaltiges Konzept. Der Gedanke an die Umwelt wird auch in der Welt der gigantischen Bühnen und Pyrotechnik, die oftmals Energie verbrauchen und mit Treibhausmissionen verbunden sind, in den Fokus gestellt. Die Green Music Initiative engagiert sich in Deutschland gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen aus dem Musik- und Entertainmentbereich für die Förderung von Events, die sie klimaverträglich gestalten wollen. Dabei liegen praktische Umsetzungen von CO2-Minderung im Vordergrund. Natürlich werden auch andere Reduktionsstrategien mitberücksichtigt. Dennoch kann ein Green Festival nur stattfinden, wenn alle Veranstalter*innen und Besucher*innen gemeinsam zusammenarbeiten. Wie das funktioniert könnt Ihr im folgenden lesen:

 

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