Ein sterbendes System erkennt man am Schließen seiner Nischen…
Rauchverbot versus Absinth – bald alles Schall und Rauch? Foto: USch

(USch) Das Absinth an der durch das Rottstr5-Theater sowie eine Galerie in den letzten Jahren kulturell aufgewerteten Rottstraße öffnete am 1. April 2001 seine Pforten. Es ist jedoch kein verspäteter Aprilscherz, dass die Kultkneipe wohl bald schon für immer dichtmachen soll; Grund sind die Folgen des totalen Rauchverbots in der nordrhein-westfälischen Gastronomie, das seit Anfang Mai das ökonomische Fundament zahlreicher Lokalitäten in NRW erschüttert.

Masterplatzfrage weiter ungeklärt – Hochschulpakt 3 muss her!
Nur eines von vielen neuen Gebäuden für die RUB: Das Kirchenforum im UniCenter. Foto: koi

(Der Herausgeber) Die Leitfrage „Was passiert mit meinem Studium?“ beschäftigte die TeilnehmerInnen der gleichnamigen Infoveranstaltung „Doppel-Abi 2013 – Was passiert mit meinem Studium?“, zu welcher die Projektgruppe RUB.2013 und der AStA am 8. Juli eingeladen hatten. Studierende und interessierte Hochschulangehörige informierten sich über die Maßnahmen zum doppelten Abiturjahrgang 2013, der aufgrund der Schulzeitverkürzung G8 in diesem Jahr die Hochschulen NRWs und damit auch die Ruhr-Universität Bochum erreicht.

Die :bsz-Redaktion kommentiert die Presseschelte der Opposition
Das Beachten der Pressefreiheit ist lässig. Karte: Reporters sans frontières

(Die Redaktion) Die Debatte um das Ring-Festival RUB hat in der letzten Woche eine erneute Wendung genommen. Die B.i.e.r.-Liste und die Grünen warfen der :bsz vor, „unsauber gearbeitet zu haben“ und verweigern seitdem eine inhaltliche Stellungnahme zu der Debatte. Gleichwohl betrieben beide Listen eine unschöne Kampagne gegen einzelne :bsz-RedakteurInnen und verdrehen die Tatsachen ihrerseits. Dem völlig normalen Umgang, dass man auf Presseanfragen eine Antwort schreibt, die den eigenen Standpunkt erläutert, sind nur die Jungsozialisten (Jusos) nachgekommen.

Bericht von der achten Sitzung des 46. Studierendenparlaments
Theater, Oper, Gender, Fahrräder: Das Studierendenparlament hat viele Baustellen. Collage: koi/mar

Das 46. Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Universität hat sich am vergangenen Donnerstag (11. Juli.) zur letzten Sitzung vor der Sommerpause getroffen. Neben abschließenden Worten zur ‚Wagner-Debatte‘ (s.o.) standen der Antrag auf Finanzierung einer dritten SprecherInnen-Stelle der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), eine geplante Urabstimmung zur Abo-Vertragsverlängerung mit dem Schauspielhaus sowie der Beschluss des Nachtragshaushalts auf der Tagesordnung.

Karl Marx und sein Menschenbild – Teil II
Arbeit und Natur: Im Kapitalismus entfremdet. Foto: koi

Nach Karl Marx’ Analyse führt die Entfremdung der menschlichen Arbeit im kapitalistischen Wirtschaftssystem nicht nur zur Entfremdung der Arbeitenden von ihrer Arbeit und den Produkten ihrer Arbeit, sondern auch zu ihrer Entfremdung von der Natur und sogar von ihrem Menschsein an sich. Mit diesen beiden Formen der Entfremdung wird die in der :bsz 964 begonnene Betrachtung von Marx’ Analyse der Entfremdung des Menschen als Folge der kapitalistischen Produktionsweise nun fortgesetzt. Als Primärquelle dienen dabei wieder die zu Marx’ Frühschriften gehörenden „Ökonomisch-philosophischen Manuskripte aus dem Jahre 1844“, in welchen die entsprechenden Gedankengänge des Philosophen und Ökonomen besonders gut nachzuvollziehen sind.

Lesung „Widerstand und gelebte Utopien“
Warum gehen manche Kurdinnen zum Kämpfen in die Berge? Bei der Lesung gab es einige Antworten. Foto: Redaktion

Die PKK ist die Guerillabewegung mit dem höchsten Frauenanteil in ihren Reihen. Warum eigentlich? Und was bewegt diese Frauen? Am Donnerstag stellten zwei Aktivistinnen des Vereins CENÎ in kleiner Runde das im Autorinnenkollektiv entstandene Buch „Widerstand und Gelebte Utopien. Frauenguerilla, Frauenbefreiung und Demokratischer Konföderalismus in Kurdistan“ vor – eine Mischung aus Interviews mit Guerillakämpferinnen und Darstellung der ,Frauenfrage‘ innerhalb der ,KurdInnenfrage‘ aus PKK-naher Sicht.

Pionierprojekt an der Hochschule Bochum
Innovativ und interdisziplinär: Petra Schweizer-Ries, Professorin für Nachhaltigkeitswissenschaft mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt an der Hochschule Bochum. Foto: Presseabteilung der Universität des Saarlandes

Während an der Ruhr-Uni kürzlich der Beschluss zur Einstellung eines bundesweit einmaligen und als interkulturelle Brücke im Rahmen des Globalisierungsprozesses sehr wertvollen Studiengangs wie der Sprachlehrforschung gefasst wurde (die :bsz berichtete), geht die Hochschule Bochum (BO) den umgekehrten Weg: Ab dem Wintersemester 2013/14 soll dort der im Zuge der Globalisierung neue Perspektiven eröffnende Studiengang Nachhaltige Entwicklung eingerichtet werden. Die :bsz hat Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries interviewt, die einen Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt an der BO inne hat, und lotet für Euch das Potential des neuen Bildungsgangs aus.

Im Jahr 1993 sprang der Orca-Wal Willy majestätisch, seine gesamte Kraft gegen die Gefangenschaft aufbäumend, auf die andere Seite der Mauer – dorthin, wo er schon immer hingehörte: in die Freiheit. Sein Menschenjungenfreund Jesse stand ihm zur Seite oder vielmehr zur Unterseite, die er, tropfnass, aber mit wacker hochgestrecktem Arm, zum Abschied ein letztes Mal streifte. Episch.
So oder so ähnlich hat man sich anscheinend auch die Befreiung des guten alten Handels vorzustellen. Was wäre auch epischer als die größte Freihandelszone der Welt?

Mietminderung durch Emissionen beim Sportlerhochhaus-Abriss?
Apokalyptische Oase auf dem Grimberg: Die Überreste des Sporthochhauses. - Foto: USch

Während sich der Bau des GD-Gebäudes derzeit verzögert (siehe :rubinkürze), schreiten die Bauarbeiten am Gesundheitscampus – einschließlich neuem U35-Haltepunkt – indessen fort. Nachdem das ‚Haus der Freunde der RUB‘ dort inzwischen dem Abrissbagger zum Opfer gefallen ist, ist derzeit der Abriss des benachbarten Sporthochhauses in vollem Gange. Hierbei sind erhebliche Lärm- und – je nach Wetterlage – Staubemissionen zu beklagen, die insbesondere die AnwohnerInnen im nahegelegenen Wohnheim am Grimberg belasten. Zumindest für MieterInnen, die dort bereits länger wohnen, könnte dies Grund für eine Mietminderung sein.

Bronze und Keramik im Antikenmuseum
Antikes persisches Kunsthandwerk: Die Archäologie erzählt die frühe Geschichte des Irans. - Foto: Jacq

Letzte Woche fand im Antikenmuseum in der Kunststammlung der Ruhr-Universität eine öffentliche Führung durch die antiken Bronze- und Keramiksammlungen aus Persien statt, die 2012 zum einen Teil von Dr. Paul-Georg Gutermuth und zum anderen Teil von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Berthold Beitz an die Universität gestiftet wurde. Der Zugang der Öffentlichkeit zu den antiken „Schätzen“ soll jedoch nicht nur die BesucherInnen bereichern – durch die Ausstellung wird ein Prozess in die Wege geleitet, der stets für neue Ergebnisse rund um die Erforschung der antiken persischen Kunst- und Gebrauchsgegenstände sorgt.

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