„Avias Traum“ auf der Studiobühne des MZ
Zwischen Fantasie, Grusel und Realität
Bild: Blackstage Musical
Düster, aber auch humorvoll: Das Musical „Avias Traum“ ist vielfältig. Bild: Blackstage Musical
Düster, aber auch humorvoll: Das Musical „Avias Traum“ ist vielfältig.

Theater. Auf der Studiobühne des Musischen Zentrums (MZ) an der RUB wird das selbstgeschriebene Musical „Avias Traum“ von der studentischen Theatergruppe Blackstage Musical aufgeführt.

In die Welt der Fantasie entführt das Musical „Avias Traum“ am kommenden Wochenende die Besucher*innen. Avias Schwester ist gestorben und nun begibt sich Avia auf die Suche nach ihr. Auf ihrer Reise muss sie sich ihren Ängsten stellen, Gefahren überwinden und sich selbst wiederfinden. „In ‚Avias Traum’ gibt es auch lustige und leichtere Momente, aber der Grundton sollte etwas Verträumtes, Entrücktes bis Unheimliches haben. Daher war einer der schönsten Momente für mich, als in einem stillen Moment das etwas überraschte Flüstern zweier Mädchen aus dem Publikum kam: ‚Das ist ganz schön gruselig!’“, berichtet Regisseur Dirk Neugebauer.
 

Ein Experiment

Mit musikalischen, tänzerischen und schauspielerischen Leistungen verspricht das Musical einen Abend der Fantastik. Vor drei Jahren entstand die Idee, das Musical auf die Beine zu stellen. Im Juni 2017 gründeten die Regisseur*innen und Studierende der Fachhochschule Dortmund, Dirk Neugebauer und Rebekka Scholte van Mast, die Musicalgruppe Blackstage Musical. Das Team besteht nun aus 15 Personen. Sie kümmerten sich selbst um Dinge wie Kostüme, Bühnenbild und Ton. „Das ganze Stück ist an sich ein Ergebnis der harten Arbeit aller Teilnehmer und jeder kreative Aspekt war Selbstlernprojekt als auch Experiment in einem. Unser Musical ist also wirklich ein Unikat“, so Darsteller Liam. Premiere hatte es bereits im Dezember des vergangenen Jahres. Seitdem zeigen sie ihr Stück auf verschiedenen Bühnen und machen nun an der RUB halt.

:Maike Grabow

Zeit:Punkt

„Avias Traum“ wird am Freitag, den 12. April und am Samstag, den 13. April um jeweils 19:30 Uhr auf der Studiobühne des Musischen Zentrums gezeigt. Der Eintritt ist frei. Reservierungen sind unter
Blackstage@gmx.de möglich.

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