Hubiläum der Kleinen an der Ruhr-Uni
Zwergengeburtstag an der Uni
Bild: bena
Zwerge an der Uni: Dort wo der Mittagsschlaf nicht im Hörsaal stattfindet. Bild: bena
Zwerge an der Uni: Dort wo der Mittagsschlaf nicht im Hörsaal stattfindet.

Jubiläum. Die Uni-Zwerge feierten ihr 20-jähriges Bestehen und luden am 12. November zum Spielen und schmausen ein.

Für Studierende ohne Kind ist es oft kein Problem, Vorlesungen und Seminare zu besuchen. Doch für Studierende mit Nachwuchs, gerade unter drei Jahren, ist es schwierig, Kleinkind und Studium unter einem Hut zu bekommen. Aus dem Wunsch heraus, eine Betreuung für die Dauer der Veranstaltungen im Unialltag zu haben,  entstanden 1998 die Uni-Zwerge e.V. Bis heute ist die Kindertagesstätte eine Elterninitiative, die sich professionalisiert hat und nicht nur auf die Eltern setzt, sondern auch auf Erzieher*innen.

Keine normale KiTa

Aktuell arbeiten fünf Erzieher*innen bei den Uni-Zwergen. Einer davon ist Christian Minwegen. Der Masterstudent arbeitet als studentische Hilfskraft bei den Uni-Zwergen und hat wie alle anderen Mitarbeiter*innen eine pädagogische Ausbildung zum Erzieher im Voraus abgeschlossen. „Wir haben klassisch wie die meisten Kindertagesstätten montags bis freitags Betreuung von 8 Uhr bis 16 Uhr. Die Eltern können das aber je nach Bedarf bei uns speziell buchen“, meint Christian. Zudem sind die Uni-Zwerge eine U3-Einrichtung, das heißt, sie betreuen Kinder ab einem halben bis zum dritten Lebensjahr.

Eltern werden eingebunden

13 Zwerge bewohnen die Räume im GA, die von der Universität mietfrei dem Verein zur Verfügung gestellt werden und können bei schönen Wetter draußen vor dem GA-Gebäude auf dem Spielplatz spielen. Insgesamt verfügen die Uni-Zwerge über eine Kapazität für insgesamt 15 Kindern. Dies führe auch dazu, dass es dort etwas familiärer zuginge. Dafür sorgt auch die Einbringung der Eltern in die Initiative mit jeweils eineinhalb Stunden Betreuung vor Ort, die sie wöchentlich festlegen, sodass die Eltern  in die Fürsorge der Kinder mit eingebunden werden. „Man muss sich bewusst sein, dass man hier auch seinen Beitrag leisten muss und es nur so funktionieren kann“, so Christian.

:Abena Appiah