Freiwillige und Wahlbeteiligung schwindet stetig
Wichtigkeit von Fakultätrats- und Senatswahl

Wahl. Am 20. Juni wurden von den Studierenden VertreterInnen für den Fakultätsrat (Fakrat) gewählt. Die letzten Wahlbeteiligungen sind niedrig. Die Bereitschaft der Studis, Posten zu übernehmen, war gering. 

Dienstag, den 20. Juni wurden von den Studierenden VertreterInnen für den Fakultätsrat (Fakrat) gewählt. Die letzten Wahlbeteiligungen sind beunruhigend niedrig. Auch die Bereitschaft der Studis, Posten zu übernehmen, war gering. 

Die Kraft der Gremien

Die studentischen VertreterInnen werden jährlich gewählt und kommen monatlich zusammen. Der Fakultätsrat entscheidet unter anderem über die Verwendung der Geld- und Sachmittel der Fakultät. Er berät über Fachprüfungs- sowie über Studienordnungen und spricht über die Besetzung anstehender Professuren. 

Zu den Aufgaben des Senats gehören unter anderem die Empfehlungen und Stellungnahmen zum Entwurf des Hochschulentwicklungsplans und der Zielvereinbarung. Der Senat bespricht die Verteilung der Stellen für Fakultäten und universitäre Einrichtungen. „Das sind Entscheidungen, die für die Studierendenschaft eine längere Wirkungszeit haben“, erklärt Pascal Joswig, Sprecher der studentischen Senatsfraktion und Vorsitzender der Gremienberatung, „daher ist die Mitwirkung aus den Gremien nicht weg zu denken.“

Next please?

Einige Fachschaftsräte (FSRe) der RUB haben das Problem, Studis zu finde, die als VertreterInnen die ehrenamtliche Arbeit der FSRe im Fakrat weiterführen. So schickte etwa der FSR Germanistik keine Vertreterin für die Fakrat-Wahl. „Dieses System baut auch darauf auf, dass man für KommilitonInnen aus anderen Fachbereichen mitdenkt“, versichert Joswig. 

Wenn sich FSRe in ähnlichen Situationen befinden, können sie sich an die Gremienberatung und an die FSVK wenden:gremienberatung@rub.de oder fsvk-sprecher@rub.de 

Zum Redaktionsschluss standen die Wahlergebnisse noch nicht fest.            

:Sarah Tsah

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