Deutsche Polesportmeisterschaft: Athletik, Ausdauer, Ausdurck
Von der Stange nach London
Foto: kac
Höhenflug: Was hat das noch mit Verruchtheit zu tun, wenn Yvonne Haug Kopf und Kragen riskiert? Foto: kac
Höhenflug: Was hat das noch mit Verruchtheit zu tun, wenn Yvonne Haug Kopf und Kragen riskiert? Foto: kac
Am vergangenen Sonntag fand die zweite Deutsche Weltmeisterschaft im Polesport in Dortmund statt. 60 TeilnehmerInnen, darunter drei Männer, nahmen dieses Jahr daran teil.
 
Seit 2009 gibt es die International Pole Sport Federation (IPSF) und seit 2014 nimmt auch Deutschland an diesen Meisterschaften teil. Die Jury setze sich unter anderem aus BewerterInnen aus Holland, Tschechen oder auch England zusammen, die vier Kategorien wie Amateur eins und zwei, Professional und Elite mit Unterkategorien wie Youth oder Seniors bewertet haben. Dieses Jahr krönten sie die Vizeweltmeisterin Yvonne Haug in der Kategorie Elite Masters 40+ mit 35 Punkten zur Deutschen Meisterin ihrer Klasse.
 
Sechs Teilnehmerinnen haben es geschafft, sich für die Weltmeisterschaft in London zu qualifizieren. In der Kategorie Elite mit der Disziplin Doubles haben sich sowohl Sarah Christina Peys und Xuerao Zhang mit 25,5, als auch Simone Fluhr mit ihrer Partnerin Irina Mauch mit 31,3 Punkten einen Teilnahmeplatz bei der WM gesichert. Ebenfalls fahren Julia Wahl (29,3), Rania El-Azzami (32,9) und Sandra Jung mit 33 Punkten nach London.
Ein Sonderpreis ging an die siebenjährige Lara Burkhardt, in der Kategorie Amateur 1 Youth, der von der Jury eine große Zukunft als Athletin prophezeit wurde. 
 
:Katharina Cygan