Party im Wohnheim
Stiepeler Straße wird zur Partymeile
Bild: bena
Fette Sause auf dem Grimberg: Der letzte Schluck besiegelt den dramatischen Sieg beim Flunkyball. Bild: bena
Fette Sause auf dem Grimberg: Der letzte Schluck besiegelt den dramatischen Sieg beim Flunkyball.

Sommerfest. Mit Musik, Cocktails, Beerpong und guter Laune feierte am vergangenen Samstag das „grüne Wohnheim“, wie seine BewohnerInnen den Grimberg nennen, trotz zwischenzeitlichen Regens, sein Sommerfest auf dem Parkplatz.

Sieben Häuser, 89 Wohnungen und 263 Wohnplätze umfasst das StudentInnenwohnheim Grimberg und dient für rund 270 Studierende verschiedener Studiengänge als Zuhause. In diesem Jahr fand dort wieder das vom Wohnheimrat organisierte und beliebte Sommerfest für Studierende und NachbarInnen statt. Der Wohnheimrat, der sich aus Studierenden aus verschiedener Studiengänge wie Germanistik, Geografie und Sport zusammensetzt, waren sich sicher, dass die BesucherInnen, auch wenn das diesjährige Fest etwas anders stattfinden würde als die Jahre zuvor, dennoch zufrieden sein werden. 

Die Planung für die 16 Studierenden des Wohnheimrats stellte sich in diesem Jahr etwas schwieriger dar, als die Jahre zuvor: die NachbarInnen sowie das Ordnungsamt stellten für die Festivität neue Bedingungen auf. „Dieses Jahr haben wir den Platz ein bisschen verändert, denn normalerweise waren wir immer auf dem C-Block Innenhof, aber aufgrund der Lautstärke haben wir das in diesem Jahr auf den Parkplatz verlegt“, meinte Lisa, Vorsitzende des Wohnheimrats. Zudem durfte laut der Genehmigung des Ordnungsamtes von 14 bis 22 Uhr Getränke ausgeschenkt und Musik gespielt werden. „Leider haben wir dieses Jahr die Genehmigungen und Gestattungen ziemlich spät bekommen, sodass wir viele Aktionen dieses Jahr nicht machen konnten.“ Dies störte die BesucherInnen aber nicht: Rund 500 Studierende und NachbarInnen versammelten sich Samstag auf dem Parkplatz und feierten zu ausgelassener Musik und spielten Beerpong oder Flunkyball. Außerdem lohnte sich das frühe Erscheinen, denn es gab knapp 100 Liter Freibier. Aber auch für den kulinarischen Gaumen wurden die GästInnen von den „Ingenieuren ohne Grenzen“ mit Grillwurst, Steak sowie vegetarischer Frikadelle und Grillkäse verwöhnt. 

Party trotz Regen

Zu Cocktails wie „Grüne Wiese“ und „Herber scheiß“ genossen die Studierenden am Nachmittag gemütlich die Sonne. Zum späten Abend kamen ein paar Regenwolken, die aber den feierwütigen Studierenden nichts anhaben konnten. Nicht nur Studierende fanden zum Grimbergfest. Auch NachbarInnen aus der Umgebung sowie Alumni feierten mit. 

„You can get man out of Grimberg but you never can get Grimberg out of the man“, meinte Lucas, ehemaliger Biologiestudent. Es sei schön auch wieder alte Freunde und Bekannte zu sehen und er freue sich immer wieder dort zu sein, fügte er an.

Auch wenn die Festlichkeiten am Samstag offiziell zeitlich begrenzt waren, hielt das die BewohnerInnen und Feierwütigen nicht davon ab, weiterzubleiben. Die Studierenden amüsierten sich „still und leise“ noch bis spät in die Nacht und manche BewohnerInnen des Wohnheims luden noch zum nächtlichen Umtrunk ein und das bis zum nächsten Morgengrauen ins Wohnheim.          

  :Abena Appiah

Zeit:Punkt
Das nächste Sommerfest steht schon vor der Tür: Am 23. Juni wandeln sich die Stiepeler Straße 71a und die markstraße 190 ab 15 Uhr zur Partymeile.