Research Academy gegründet, RuhrFutur fortgesetzt
Ruhr-Uni fördert Bildung flächendeckend
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Rosige Zeiten: An der RUB geht die Sonne auf für die Verbesserung der Bildung im Ruhrgebiet. Bild: juma
Rosige Zeiten: An der RUB geht die Sonne auf für die Verbesserung der Bildung im Ruhrgebiet.

Bildungswesen.  Sowohl an Hochschulen als auch regional setzt sich die RUB für verbesserte Bildungsbedingungen ein. Neben der Research Academy Ruhr (RAR) setzt man weiterhin auf RuhrFutur. 

Die Reseach Academy, ein Projekt der Universitäten Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen, setzt sich im Zusammenhang der Verbesserung von Bildung und Ausbildung gezielt für NachwuchswissenschaftlerInnen ein. Mit diesem AdressatInnenkreis richtet sich die Academy an rund 10.000 ForscherInnen in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Bei ihren Plänen zeigen sich die RektorInnen der drei Ruhrgebietsuniversitäten zukunftssicher: die Research Academy werde sich zu einer der leistungsfähigsten und größten Plattformen für Nachwuchsförderung entwickeln, heißt es. Unterstützung bei der Erreichung dieser Ziele bekommen die Universitäten sowohl vom Land NRW als auch vom Mercator Research Center Ruhr: sie fördern den Aufbau der Research Academy Ruhr in den kommenden vier Jahren mit insgesamt 800.000 Euro; die drei Hochschulen unterstützen das Projekt mit jeweils rund einer Millionen Euro.
RAR-Sprecher Prof. Wilhelm Löwenstein ist vom Potential des gemeinsamen Projekts überzeugt: „Die Research Academy Ruhr bietet ein hochwertiges Qualifizierungsprogramm, das Kompetenzen fördert und Karriereperspektiven erweitert. So stärkt sie die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet und die Köpfe von morgen.“

Die Plattform wird den NachwuchforscherInnen, dazu zählen DoktorandInnen, Postdocs und JuniorprofessorInnen, aber auch Studierende in der späten Masterphase – besondere Qualifizierungsmöglichkeiten bieten. Hierzu zählen die Stärkung fächerübergreifende Kompetenzen sowie Programme zur Karriereplanung.
 

Aller Anfang…

Neben der Förderung des eigenen Nachwuchses engagiert sich die Ruhr-Universität außerdem in der Bildungsinitiative RuhrFutur. Die 2013 ins Leben gerufene Initiative von Stiftung Mercator, NRW-Landesregierung, Regionalverband Ruhr, Kommunen und Hochschulen hat sich das Ziel gesetzt, allen jungen Menschen in der Region bestmögliche Bildung, eine Entfaltung ihrer Potenziale und eine eigenständige Lebensgestaltung zu ermöglichen. Diesem Ziel sei man in den vergangenen Jahren bereits ein Stück näher gekommen. Dies betonen auch RuhrFutur gGmbH-GeschäftsführerInnen Ulrike Sommer und Dr. Oliver Döhrmann: „Wir arbeiten gemeinsam an der Vision einer Region, die, wie keine andere, Aufstieg durch Bildung ermöglicht. RuhrFutur steht für ein Bildungssystem, das allen jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Chancen für eine eigenständige Lebensgestaltung gibt.“
Die RUB ist vor allem für zwei Projekte der Initiative verantwortlich, die auch über 2018 hinaus fortgeführt werden sollen. Neben der gemeinsamen Studierendenbefragung (:bsz 1166) der Universität und RuhrFutur, für das bis Ende 2022 90.000 Euro veranschlagt sind, bietet man mit dem 2016 gestarteten Projekt Peer-Schreibdidaktik Grundlagen im wissenschaftlichen Schreiben. Dieses Projekt finanziert die RUB mit etwa 100.000 Euro.
Neben dieser akademischen Förderung bietet die Initiative ein breites Spektrum an Angeboten, von der Förderung von Kindern aus benachteiligten Verhältnissen über Schulentwicklungsprogramme, bis hin zur Förderung an den Universitäten bietet RuhrFutur somit die Möglichkeit des angestrebten Aufstiegs durch Bildung.
 
:Justin Mantoan