Von Kaffeebechern und kleinen Häusern: Nachhaltigkeit wird immer angesagter
NHF feiert die ersten Projektergebnisse
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Kostenlose Mehrweg Kaffeebecher: Solche gab es Mai bei der Veranstaltung „Alternativen zum Einwegbecher“. Bild: NHF
Kostenlose Mehrweg Kaffeebecher: Solche gab es Mai bei der Veranstaltung „Alternativen zum Einwegbecher“.

Nachhaltigkeit. Im Wintersemester 2017/18 bewilligte inSTUDIES die Projekte Urban Gardening und Bioabfall – Ein Jahr später werden die Ergebnisse präsentiert.

„Das Interesse ist da“, resümiert Matthias Thomé, Initiator des Nachhaltigkeitsforums (NHF) der Ruhr-Universität, die erste Zeit. Themenbereiche rund um Umwelt, alternative Mobilität und Nachhaltigkeit zogen jeden ersten Dienstag eines jeden Monats Interessierte zum Treffen im UfO der RUB an. Dabei können Umweltbegeistere mit ihren eigenen Interessensgebieten Projekte initiieren oder bei bestehen Arbeitsgruppen mitmachen. „Der monatliche aktive Austausch kam sehr gut an“, berichtet Thomé. Neben dem monatlichen Treffen veranstalte das NHF Vorträge und Workshops, wobei die Themen im Vorfeld evaluiert und nach Interesse ausgebaut wurden.

Ergebnisspräsentation

Am 4. September werden nun die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen „Urban Gardening“ und „Bioabfall“ präsentiert. Die Arbeitsgruppe rund um den Bioabfall untersuchte das ökonomische und ökologische Potential bei der Einführung einer BioTonne in Bochums Studierendenwohnheime. Dabei wurde die Bereitschaft zur Biotonne sowie das Wissen zur Mülltrennung ermittelt.
Das Projekt zu „Urban Gardening“ überprüfte die Bedingung für eine städtische Begrünung und stellte ein Netzwerk zu verschiedenen Gemeinschaftsgärten auf.
Die Ergebnisse der beiden Arbeitsgruppen, die wissenschaftliche Standards berücksichtigten, werden ausführlich behandelt. Darüber hinaus sollen an dem Abend, bei einem kurzen Rückblick das bereits gestartete Projekte „Coffee-To-Go“ und das kommende „Tiny-Houses“ erläutert werden. Ersteres startete im Mai, bei der das NHF mit Unterstützung der Stadt Bochum etwa 50 Thermobecher verteilte und die Anwendbarkeit in den verstrichenen Monaten mittels Fragebögen ermittelte. Das Projekt Tiny-Houses startet kommendes Semester und wird von InSTUDIES unterstützt. „Ob es dafür CPs gibt, ist noch nicht bestätigt“, sagt Thomé, doch das Interesse sollte im Vordergrund stehen.

:Sarah Tsah

 

Info:Box

Die exklusiven Ergebnisse und detaillierte Information zu den laufenden und kommenden Projekten werden am Dienstag den 4. September, um 18 Uhr im UfO präsentiert. Interessierte können sich den Arbeitskreisen gerne anschließen oder eigene Ideen mitbringen. Der Eintritt ist frei und braucht keine Voranmeldung. Für Fragen im Vorfeld steht die E-Mailadresse info-nhf@rub.de zur Verfügung. Ebenso ist das NHF auf Facebook und unter nachhaltigkeitsforum.wordpress.com zu erreichen.

 

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