Liniennetz ab 2020
Neue Fahrpläne der Bogestra
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Bushaltestelle an der Ruhr-Uni: Die neuen Linienpläne sollen mehr Wohngebiete erreichen und schneller getaktet sein. Bild: stem
Bushaltestelle an der Ruhr-Uni: Die neuen Linienpläne sollen mehr Wohngebiete erreichen und schneller getaktet sein.

Nahverkehr. Die Linienpläne der Bogestra werden sich bald wesentlich ändern. Worauf können Bochumer*innen und Pendler*innen sich vorbereiten?

Alles neu bei der Bogestra. Denn ab dem 15. Dezember gilt bei dem Bochumer und Gelsenkirchener Verkehrsbetrieb ein komplett neues Netz mit weitreichenden Änderungen. Der Verbindungsplan soll zukunftsgerichtet sein und bereits kommende stadtplanerische Vorhaben mit berücksichtigen. Der Verkehrsbetrieb verspricht kürzere Taktungen, mehr Direktverbindungen und verbesserte Anschlüsse. Im Zuge dessen sind unter anderem 50 neue Haltestellen im Stadtgebiet hinzugekommen. Außerdem soll auf dem Großteil der Strecken ein einheitlicher Takt von jeweils 30, 15 und 7,5 Minuten herrschen, durch den Anschlüsse leichter erreichbar sein sollen.
Ob der Neustart des Verkehrsnetzes auf Anhieb einwandfrei und ohne Verzögerungen klappt, wird sich zeigen. Für einige RUB-Studis könnten die Änderungen rund um das IT-Zentrum Mark 51°7 in Laer interessant sein, an dem die RUB die Hälfte der Fläche gemietet hat und welches zukünftig häufiger angependelt werden muss. Dieses wird nämlich mit einem veränderten Linienplan der Linie 372 angefahren. Allerdings nur stündlich.
Außerdem müssen sich Bochumer*innen und Pendler*innen auch auf neue Liniennummern einstellen. Jedoch will die Stadt Bochum die bekannten Liniennummern der Straßenbahnen mit einem farblichen Kennzeichnungssystem versehen und die Orientierung so vor allem für Besucher*innen vereinfachen.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zeigt sich zufrieden: „Eine agile Großstadt wie Bochum braucht einen zukunftsfähigen und bezahlbaren Nahverkehr. Das Netz 2020 bildet dafür die Grundlage.“ Man wolle Bus und Bahn stärken, weshalb man die neuen Pläne mit Unterstützung einer externen Planungsagentur entwarf. „Wir ermöglichen nun einen Nahverkehr, der den Wünschen und Bedürfnissen der Bochumer Bürgerinnen und Bürger entspricht und zu Recht das Rückgrat der innerstädtischen Mobilität bildet“, führt der Oberbürgermeister fort.
Mehr Infos und einen Überblick über die neuen Linien und Fahrpläne findet Ihr auf wirbringendichhin.de.

:Stefan Moll

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