Heute schon an Morgen denken
Nachhaltigkeitstour in Bochum
Symbolbild
Schafft neue Perspektiven: Ein nachhaltiges Leben für die Zukunft
Schafft neue Perspektiven: Ein nachhaltiges Leben für die Zukunft

Umwelt. „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ kommt ins Ruhrgebiet. Im Veranstaltungszentrum der RUB kann man sich informieren.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) lädt gemeinsam mit der Stadt Bochum und der Hochschule Bochum am 15. November zu einem Nachmittag, an dem die nachhaltige Entwicklung im lokalen Raum im Fokus steht. „Die Idee für die Nachhaltigkeitstour entstand aus dem Gedanken der Vernetzung lokaler und regionaler Akteure. In vielen Kommunen in NRW gibt es ein breites Engagement für eine nachhaltige Entwicklung, sei es aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft oder Wirtschaft“, meinte Laura Kirchhoff, Projektkoordinatorin LAG 21 NRW.
Ab 16:30 Uhr startet „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ welches von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt in Zusammenarbeit mit der NRW.BANK unterstützt wird. Laura Kirchhoff, Norbert Dohms (Dezernent Hochschule Bochum) und  Bürgermeisterin Erika Stahl werden zuerst ein Grußwort an die Teilnehmer*innen richten. Anschließend werden Vorträge wie, „Erfolgsfaktoren einer Nachhaltigen Entwicklung in der Kommune“ von Thomas Kubendorff dem Nachhaltigkeitsbotschafter des Projektes und Landrat des Kreises Steinfurt a.D. oder auch „Fördermöglichkeiten für Nachhaltigkeitsnetzwerke“ von Gerald Knauf, Stiftung Umwelt und Entwicklung stattfinden.

Nachhaltiges Networking

Eine „Offene Gesprächsrunde zur Nachhaltigen Entwicklung in Bochum und Umgebung“ und Kooperationsinseln sind zusätzlich zu den Vorträgen angesetzt, um genügend Zeit zum austauschen und vorstellen zu haben. Laura Kirchhoff ist überzeugt, dass durch die Nachhaltigkeitstour das Engagement vor Ort in den Regionen zu bündeln und dadurch außergewöhnliche Allianzen schmieden zu können. Sie fügte an, „Konkret könnte dies bedeuten, dass eine lokale Eine Welt Gruppe mit einem größeren Unternehmen und einer Umweltgruppe zusammen mit der Verwaltung ein neues kommunales Netzwerk aufbaut. Über die unterschiedlichen Expertisen und Fachkenntnisse entstehen Synergieeffekte und so wird aus dem ’über einander reden’ ein ’miteinander reden’“.

:Abena Appiah