KulturCafé: Eintrittspreise stiegen bei großen Veranstaltungen
Mehr Geld für Größeres
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Die Kulturveranstaltungen machen den Studis Spaß: Aber die teuren  Tickets im KuCaf werfen Fragen auf.Foto:alx
Die Kulturveranstaltungen machen den Studis Spaß: Aber die teuren Tickets im KuCaf werfen Fragen auf.

Beim nächsten Campus-Slam im KuCaf soll der Eintritt fünf Euro, bei der nächsten Veranstaltung im Audimax sieben Euro betragen. Das entschied der AStA auf der Vorstandssitzung am 14. September. 

Begründet wird die Anhebung der Ticketpreise für die Kulturevents mit den hohen Kosten für KünstlerInnen, Personal, Technik und so weiter. „Es geht uns darum, dass die Verluste für die Studierendenschaft nicht ganz so gravierend sind“, sagt Nur Demir.  So liegen die Kosten des Campus Slams bei circa 850 Euro, plus Personalkosten. Da nur maximal 200 Gäste rein dürfen, konnten laut AStA-Angaben auch keinerlei Gewinne erzielt werden. Auch beim ComedyFlash gab es zuletzt Ausgaben von 1.500 bis 1.700 Euro für Gage und Fahrtkosten. Für Veranstaltungen im Audimax wurden 8.500 Euro ausgegeben und 6.500 eingenommen.

Festhalten an der „drei-Euro-Marke“

Ein weiterer Grund, von den bisherigen Preisen abzuweichen, sei die damit verbundene Schwierigkeit, KünstlerInnen zu überzeugen, an den Campus zu kommen. „Bei drei Euro nehmen es die Leute nicht so ernst“, sagt die AStA-Vorsitzende. „Wir haben dann das Problem, dass die Künstler abgeschreckt sind.“ Von dem Konzept, die Campus-Kultur mit bekannten Namen zu bereichern, ist der AStA nach wie vor überzeugt: „Ich denke wir bringen coole Künstler für immernoch günstige Eintrittspreise an die Uni“.

Der Campus-Slam und der ComedyFlash sollen aber Ausnahmen bleiben: Bei Fachschaftspartys, Lesungen und anderen Veranstaltungen im KulturCafé sollen auch weiterhin nicht drei Euro an Eintrittskosten überschritten werden, wie der AStA versichert.

Das bestätigt auch der Geschäftsführer der AStA-Gastronomie: Für die „drei-Euro-Marke“ gebe es nach wie vor einen Konsens im Kulturbeirat des KuCafs, bestehend aus einer Referentin des Referates für Kultur, Sport und Internationalismus, einer VertreterIn des autonomen AusländerInnenreferates, einer VertreterIn des Personals des Kulturcafés und der KuCaf-Geschäftsführung.

Lest dazu auch den Kommentar! 

:Benjamin Trilling