Studierendenhaus: Univerwaltung hält Tauschregal für brandgefährlich
Legal, Illegal, Buchregal
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Zwischen Sachbüchern und Erotikromanen: Die Univerwaltung sieht in der Literatur im wahrsten Sinne des Wortes Sprengstoff. Foto: kac
Zwischen Sachbüchern und Erotikromanen: Die Univerwaltung sieht in der Literatur im wahrsten Sinne des Wortes Sprengstoff.

Habt Ihr Euch nicht auch schon gefragt, was das für Bücher im Vorraum des Studierendenhauses (SH) sind? Hinter den aufklappbaren Regalen, in denen Ihr die :bsz findet, sind zig Bücher verstaut.

AStA-Referent Philipp Nico Krüger hatte im vergangenen Sommer die Idee, die Bücher seines verstorbenen Vaters auf dem Campus in einer umgebauten Retro-Telefonzelle zum Tauschen auszustellen. So lange er dafür die Genehmigung der Uni-Verwaltung (UV) nicht hat, wollte Philipp vor den Regalen eine Leseecke einrichten, die jedoch aus Brandschutzgründen nicht erlaubt war. „Das Problem der Uni-Verwaltung ist, dass wir keinen geeigneten Platz für die Telefonzelle finden können. Die Mitarbeiter aus der Verwaltung haben Angst, dass jemand ein Buch anzündet und es in ein Uni-Gebäude reinwirft“, so Philipp.

Des Weiteren steht der AStA-Referent mit einem Privatmann in Kontakt. Dieser möchte seine private Bibliothek auflösen und dem AStA zur Verfügung stellen. „Das sind hunderte  Bücher, die uns der Mann schenken möchte und in meinem Keller habe ich auch noch zig Kartons von meinem Vater“, erzählt Philipp.

Ob es zu einer Einigung über den Standort kommt, ist noch ungewiss. Die Bücher können dennoch getauscht werden. Auch wenn es aus Brandschutzgründen nicht ganz legal ist.

:kac