Wird sich ein neues Wahrzeichen auf dem Campus erheben? – Werdet Teil davon
L steht für …
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Majestätisch wacht es über uns: Das große L. Foto: sat
Majestätisch wacht es über uns: Das große L.

Kunst. „How Love could be“ ist weg – doch plötzlich, knapp fünf Tage nach der Demontage, strahlt uns ein großes L vom Balkon des MZ’ an.

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Das Audimax erstrahlt nur noch im Beton-Glanz. Vor zwei Wochen wurde der Leucht-Schriftzug „How Love could be“ demontiert (:bsz 1123). Diese plötzlich entstandene Lichtleere nahm Julia Naunin, Koordinatorin für internationales Programm im Musischen Zentrum (MZ), zum Anlass, dem fehlenden Strahlen nachzugehen: „Es klaffte für mich eine Lücke – und Lücke fängt mit dem Buchstaben L an.“

Genau über dem Eingang des Studierendenhauses leuchtet es – das große L. Unauffällig ist es nicht – aber auch noch nicht ganz fertig.

Ob am Ende ein Lichtzug entsteht oder ob es etwas ganz anderes wird, weiß 

Naunin selbst noch gar nicht. Denn die Gestaltung des Ls, besser gesagt die der L-Welt, entsteht durch gemeinsame Arbeit. So hat noch jedeR Studierende die Möglichkeit, die L-Welt mitzuprägen. „Das L auf dem Balkon ist eine Einladung zur Mitgestaltung der L-Welt im MZ “, so Naunin.

Die L-Welt 

Im Rahmen der „Open Stage“-Reihe (:bsz 1114), die Naunin ins Leben gerufen hat, wird die L-Welt gemeinsam ausgearbeitet. Das Publikum tut dies interaktiv und in verschiedenen Formen und Formaten. So haben die BesucherInnen der Open Stage am 2. Mai bereits im Foyer des Musischen Zentrums bei der Gestaltung mit L-Wortlisten mitgewirkt. Darunter ist der Spitzenreiter mit acht Erwähnungen das Wort Liebe. Leergutannahme, Lastschriftverfahren und Leiche waren ebenfalls Assoziationen der Studierenden. „Mit diesen Wörtern werden wir bei der nächsten Open Stage weiter arbeiten“, erklärt Naunin. Wie das genau umgesetzt werden soll, wollte sie noch nicht verraten. „So viel kann ich schon sagen: Wir haben die Lücke beim letzten Mal begrifflich versucht zu schließen und dieses mal bespielen wir sie räumlich.“ 

Ihr wollt mitmachen? Jeden zweiten Dienstag können Interessierte bei der Open Stage vorbeischauen, mitmachen und Co-Creator werden. Die nächsten Termine sind am 16./17. Mai, dem 13./27. Juni sowie am 11. Juli. Ideen können via Mail an julia.naunin@rub.de eingereicht werden.

:Sarah Tsah 

 
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