1997 offiziell eröffnet, feiert das Studi-Café Jubiläum
KuCaf, it’s your Birthday
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20 Jahre KulturCafé: Die :bsz wünscht alles Gute und hofft auf weitere 20 Jahre. Foto: sat
20 Jahre KulturCafé: Die :bsz wünscht alles Gute und hofft auf weitere 20 Jahre.

Jubiläum.  Das beliebte KulturCafé feiert am 17. Oktober 20-jähriges Bestehen. Geschäftsführer Hüseyin Bali war von Anbeginn dabei.

„Angefangen hat alles vor etwas mehr als 20 Jahren – im Jahr 96“, erinnert sich Hüseyin. Damals war er noch Student und lernte in den AStA-Deutschkursen. Sein Deutschlehrer erzählte den Studierenden, dass der AStA Hilfe für den Aufbau des künftigen KulturCafés brauche. Für 10 DM (Deutsche Mark) die Stunde arbeitete auch Hüseiyn beim Projekt mit: „Wir haben damals alles mit dem AStA zusammen aufgebaut – jedes Regal, die Küche, jede Farbe an der Wand stammt von uns“, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht. Zur offiziellen Eröffnung am 17. November 1997 fing er dann als Kellner an und arbeitete sich bis zum Geschäftsführer hoch. Das Café konnte durch das Engagement des damaligen AStA, aber auch dank der Unterstützung von boskop eröffnet werden. Besonders viel Hilfe sei von Ulrich Seifert gekommen, Leiter des Ressorts Kultur und Internationales (im Ruhestand) im Akafö-Kulturbüro boskop. Die Musik- und Lichtanlage sei beispielsweise ein Geschenk gewesen, aber auch für Fragen und anfängliche Probleme sei Seifert ein guter Ansprechpartner gewesen, berichtet Hüseyin in Erinnerung schwelgend. 

Im Wandel der Zeit

Das KulturCafé hat schon einige Veränderungen mitgemacht und überlebt. Das Essensangebot war im ersten Jahr rein vegetarisch und vegan – nach einigen Diskussionen wurde es um Fleischprodukte erweitert. Auch das Rauchen war anfangs kein Problem. Mit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes 2007 dampft heute nur noch der Kaffee. 

Und was hat sich im Programm geändert? Kulturelle Abende, wie den Griechischen Abend, gab es monatlich. Dem in Istanbul studierten Diplom-Historiker Hüseiyn sei ebenfalls aufgefallen, dass sich das politische Interesse der Studierendenschaft verringert habe. Früher hätte es mehrere politische Vorträge, Diskussionen und Lesungen gegeben, an denen viel mehr Studierende teilgenommen hätten. Dennoch sind kulturelle und politische Vielfalt sowie Weltoffenheit stets Merkmale des 

KuCafs geblieben. „Ab diesem Semester bieten wir zum ersten mal auch Retrogaming und ein Krimidinner an. Das abwechslungsreiche Programm zeigt, wie vielseitig das KulturCafé zu nutzen ist“, fügt Nur Demir, Kulturreferentin des AStA hinzu.

Das KulturCafé liegt auf Deinem Weg – also schau’ vorbei. Zum Geburtstag am 17. Oktober bekommst Du von 10 bis 18 Uhr einen Kaffee spendiert. 

:Sarah Tsah

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