„Liste der Studierenden“ versus „Liste der Möglichkeiten“ ­– endlich eine Wahlalternative
Hingehen: Am 24. Juni sind Gremienwahlen!

Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl vom Wochenende grassierte sie wieder: die zunehmende Demokratiemüdigkeit. Und auch die Wahlen zu den Gremien der universitären Selbstverwaltung sind hiergegen nicht immun – eine Beteiligung an den Wahlen der studentischen Mitglieder der Fakultätsräte sowie des Senats rangierte an der Ruhr-Universität in den letzten Jahren tendenziell im einstelligen Bereich. Um die Legitimationsbasis der StudierendenvertreterInnen dort zu stärken, ist Eure Stimme gefragt, die Ihr bei den Gremienwahlen am Dienstag, den 24. Juni, zwischen 9 und 15 Uhr in der Fakultät Eures (ersten) Studienfaches abgeben könnt. Die Wahlurnen sind – je nach fakultätsinterner Regelung – entweder in der nächstgelegenen Cafeteria oder im Dekanat zu finden.

Die universitären Gremien treffen neben Struktur- und Finanzentscheidungen für die Universität oder jeweilige Fakultät auch andere zentrale Entscheidungen im Bereich der Forschung und Lehre und wirken an der Besetzung von Lehrstühlen mit. Für den Senat als höchstem direkt wählbarem beschlussfassendem Gremium an der RUB sind von insgesamt 25 Mitgliedern in vier unterschiedlichen Wahlkreisen insgesamt vier studentische VertreterInnen für ein Jahr zu wählen. Der Rest der Senatsmitglieder setzt sich aus 13 HochschullehrerInnen, vier akademischen MitarbeiterInnen sowie vier Mitarbeitenden aus Technik und Verwaltung zusammen. Damit wird es auch weiterhin eine strukturelle absolute ProfessorInnenmehrheit im Senat geben – umso wichtiger ist daher eine starke Legitimation Eurer StudierendenvertreterInnen durch eine möglichst hohe Wahlbeteiligung! In zwei der vier Wahlkreise wird es diesmal neben der „Liste der Studierenden“ Konkurrenz geben: Die „Liste der Möglichkeiten“ bietet dort in diesem Jahr eine alternative Wahloption an.