MaStaMo-Camp lädt zum Austausch und Kennenlernen ein
Gegen die Lethargie
Foto: Fotoagentur FOX/Uwe Völkner – CC BY-NC-SA 2.0
Machen Statt Motzen: Hier kochen die TeilnehmerInnen selber. Foto: Fotoagentur FOX/Uwe Völkner – CC BY-NC-SA 2.0
Machen Statt Motzen: Hier kochen die TeilnehmerInnen selber. Foto: Fotoagentur FOX/Uwe Völkner – CC BY-NC-SA 2.0

Nachhaltigkeit. Im Juni findet das vierte MaStaMo Skill-Sharing-Camp in Dortmund auf dem Lernbauernhof Schulte-Tigges statt. 

„Machen Statt Motzen“ ist die namensgebende Philosophie des Camps. Das MaStaMo-Sommercamp, das vom 14. bis zum 

18. Juni stattfindet, ist eine Veranstaltung bei der es darum geht, nicht nur zu kritisieren und anzuprangern. Laut Ulrike Emonds, ein Mitglied des Orga-Teams, Ziel ist es, „eine Utopie zu erreichen, in der sich Leute entfalten und ausleben können, ohne der Umwelt zu schaden“. Es gilt, wie die Aktivistin sagt, das „MaStaMo-Feuer zu entfachen – dadurch, dass viele Gleichgesinnte sich treffen und sich so gegenseitig einen Schub geben, um aktiv zu werden“.

Das Besondere an diesem Camp ist die komplette Selbstorganisation. Es gibt kein Catering, keine Reinigungskräfte oder EntertainerInnen, sondern nur eine Bezuschussung des Camps durch die Jugendorganisation BUNDjugend.

Eine Gruppe von etwa zehn jungen Ehrenamtlichen plant den Rahmen, darüber hinaus „kann sich aber jeder mit einbringen, da es ein sehr offener Organisationsprozess ist“, so Emonds. Dies ist wieder am 13. Mai möglich, wenn zum 2. MaStaMo-Picknick im Westpark Dortmund eingeladen wird. Dort kann man sich zwischen 14 und 17 Uhr bei Tee, Kuchen und Musik über den aktuellen Stand der Planung informieren und diskutieren.

Was wird angeboten?

Ein fester Veranstaltungsplan ist nicht vorhanden. Auf der Webpräsenz gibt es aber Vorschläge zu Workshops wie Raketenöfen hergestellt, veganer Aufstrich gekocht oder Solarduschen gebaut werden können. Auf dem Camp selber soll die Organisation durch die TeilnehmerInnen stattfinden und nur anfangs angeleitet werden. Das Ziel sei, dass alle gleichzeitig TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen sind. „Es gehe darum“, so Emonds, „Leuten wie du und ich kennen zu lernen, die das Wissen mit Freude weitergeben.“

Außerdem wird es dieses Jahr wieder eine Tauschecke geben, wo man Sachen, die man nicht mehr braucht, an andere weitergeben kann.

Interesse geweckt? Anmelden kann man sich auf www.bundjugend-nrw.de/anmeldung-mastamo!. Noch Fragen? Dann melde dich einfach unter 

mastamo@listijpberlin.de.

:Gianluca Cultraro