Kulturentwicklung
Games-Förderung für NRW

Videospiele. Künftig können Entwickler*innen MiVideospiele. Künftig können Entwickler*innen Mittel zur Entwicklung von Videospielen, Prototypen und Konzeptentwicklungen erhalten.ttel zur Entwicklung von Videospielen, Prototypen und Konzeptentwicklungen erhalten.

Mit einer neuen Leitlinie zur Förderung der Produktion von Computer- und Videospielen stehen Entwickler*innen ab sofort erstmals Fördermittel durch die nordrhein-westfälische Landesregierung zur Verfügung. Dies hat das Land NRW in Zusammenarbeit mit der Film- und Medienstiftung NRW erarbeitet. Nach der neuen Leitlinie, die nun von der EU-Kommission bestätigt wurde, können nordrhein-westfälische Unternehmen zukünftig ein bedingt rückzahlbares Darlehen in Höhe von bis zu 50 Prozent der Entwicklungskosten und einer Maximalfördersumme von 500.000 Euro beantragen. Prototypen und Konzeptentwicklungen können einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent und eine Höchstsumme von jeweils 100.000 und 20.000 Euro erhalten. Die Mittel betragen für 2019 3 Millionen Euro, nachdem die Landesregierung die bisherige Entwicklungförderung für den neuen Haushalt verdoppelte. Die Gelder stehen sowohl klassischen Videospielentwicklungen, als auch Web- Mobile und Virtual- sowie Augmented-Reality-Games zur Verfügung.


Entwicklung der Branche

Mit der Leitlinie, die ab sofort gültig ist, will das Land die deutsche Gamesbranche stärken und für den globalen Markt konkurrenzfähig machen. So sagt der für Medien zuständige Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski: „Die neue Gamesförderung macht Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen international wettbewerbsfähig.“ Über die Vergabe der Gelder entscheidet ein Gremium anhand eines Kriterienkatalogs. Die Film- und Medienstiftung wird die Antragssteller*innen bei der Einreichung begleiten, „Videospiele gehören zu den kulturell und wirtschaftlich wichtigsten Medieninhalten der Gegenwart. Wir freuen uns sehr, unsere Gamesförderung mit erhöhten Fördermitteln und einer eigenen Leitlinie fortsetzen und ausbauen zu können“, sagt Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir danken dem Land und sind gespannt auf neue, kreative Projekte aus NRW.“

:Stefan Moll

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