Das neue Jahr steht ganz im Zeichen des Hundes
Frohes neues Jahr!
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Vielfalt in der chinesischen Kultur: Tänzerinnen zeigten einen traditionellen Tanz. Foto: mag
Vielfalt in der chinesischen Kultur: Tänzerinnen zeigten einen traditionellen Tanz.

Frühlingsfest. In der chinesischen Tradition beginnt das neue Jahr des Hundes. Das wurde auch an der RUB gefeiert.

An der RUB bilden ChinesInnen die größte ausländische Studierendengruppe. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch an der Universität das Frühlingsfest gefeiert wird. Boskop organisierte gemeinsam mit dem Verein der chinesischen Studenten und Wissenschaftler an der RUB (VCSW-RUB) das Fest. Dazu wurden verschiedene chinesische Organisationen und Vereine eingeladen, um ein breites Programm mit verschiedenen Aktionen zu bieten. Heiko Jansen von Boskop lobt besonders den Veranstaltungsort. Denn die Mensa sei an der RUB ein zentraler Ort, an dem viele Studierenden miteinander in Kontakt treten können. Und auch dazu solle das Fest die Möglichkeit bieten. Durch den offenen Rahmen konnte sich jedeR das Programm auf der Bühne anschauen, etwas Chinesisches essen oder bei einem chinesischen Bier ins Gespräch kommen.

Im Zeichen des Hundes

Auf der Bühne fanden allerlei Veranstaltungen statt, die unterschiedliche Aspekte der chinesischen Tradition zeigten. So gab es Tänze über traditionell bis modern, eine Performance mit Tanz, Gesang und Kunst, die einen Einblick in 1.000 Jahre chinesischer Tradition bot oder auch andere musikalische Darbietungen. Die Acts fanden überwiegend auf Chinesisch statt, doch einige Sachen wurden für das deutsche Publikum übersetzt oder man ließ sich das Geschehen von seinem/r SitznachbarIn erklären. Alles stand im Zeichen des Hundes, denn der Hund ist das Glückstier für das neue Jahr. Das Maskottchen war natürlich auch persönlich anwesend.

Mit viel Liebe

„Man sieht, dass alles mit viel Liebe gemacht ist“, erklärt Joëlle, Studentin an der RUB. „Es ist schön, dass es so viele verschiedene Sachen gibt“, ergänzt Katarina, „und dass es ein abendfüllendes Programm ist und nicht nur für ein paar Stunden.“ Die beiden hofften außerdem auf den Hauptgewinn bei der Tombola. Dieser war ein Hin- und Rückflug nach China. Aber auch die anderen Preise wie Essens- oder Sprachkursgutscheine lohnten sich. Ein Abend, an dem man viel über eine andere Kultur lernen konnte und der durch eine entspannte Atmosphäre zum Reden und Beisammensein einlud.

:Maike Grabow

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