Sommerfest schloss mit Illuminationen und Musik
Festival-Feeling auf dem Campus
Foto: Jan Turek
Wer viel lernt, darf viel feiern: Bands wie Mowah heizten der Menge ein. Foto: Jan Turek
Wer viel lernt, darf viel feiern: Bands wie Mowah heizten der Menge ein.

Sommerfest. Am 14. Juni fand das 43. RUB-Sommerfest statt. 20.000 Menschen kamen, um dem Uni-Alltag zu entfliehen und einen Abend mit FreundInnen, Musik, Alkohol und Feuerwerk zu verbringen. Die :bsz hat die Stimmen der BesucherInnen eingefangen.

Die Freunde Kevin, Felix, Max und Jan, die alle um die 20 Jahre alt sind und fast alle an der RUB studieren, haben auf dem Sommerfest ein Flunkyballturnier gewonnen. Sie äußerten sich im Gespräch mit uns restlos begeistert von der Veranstaltung: „Es ist traumhaft”, sagte einer von ihnen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so voll wird”, ergänzte ein anderer. Besonders die Essensmeile der 

Fachschaften wurde als „cool und verhältnismäßig günstig” hervorgehoben. Tatsächlich waren die Preise am Nordforum deutlich studifreundlicher als an den Street-Food-Ständen vor dem Audimax.

Ania, die an der RUB Kunstgeschichte studiert, „hatte richtig Spaß” und „nichts zu meckern”. Es habe „Festival-Feeling” vorgeherrscht, erzählte sie. Außerdem lobte sie das Feuerwerk ausdrücklich und hatte Verständnis dafür, dass man teils an langen Schlangen anstehen musste. Sie sei zwar schon mehrfach beim Sommerfest gewesen, doch „dieses Mal [sei] es besonders schön [gewesen] weil das Wetter mitgespielt hat”. 

Lisa, 21, reiste mit vier FreundInnen an. Die StudentInnen der benachbarten Fachhochschule waren zum ersten Mal auf dem Sommerfest. Lisa gab sich etwas kritischer. Ihr schien es zwar allgemein auch gut zu gefallen, jedoch hätte sie sich musikalisch mehr “Richtung Hip-Hop oder Electro/House” gewünscht.

Chance für Bands

Die Live-Musik, die auf den beiden Bühnen präsentiert wurde, umfasste viele verschiedene Genres. Für jedeN dürfte etwas dabei gewesen sein. Zu den bekanntesten Acts zählten in diesem Jahr Jake Isaac (Soulpop aus London), Claire (Elektropop aus München) und Leoniden (Rockpop aus Kiel). Darüber hinaus traten noch, weniger bekannte, lokale KünstlerInnen auf, die unter Beweis stellten, dass „weniger bekannt” nicht zwangsläufig auch „weniger talentiert” heißt. In diese Kategorie fielen unter anderem der Singer/Songwriter 

Matthias Drögsler, RUB-Student der Medizin, die Alternative/Stoner-Rock-Band Mowah aus Herten und die Gruppe Alidaxo aus Bochum, deren Musik sich als Mischung aus Hip-Hop-, Pop- und Electro-Elementen beschreiben lässt. 

Mit dem Trio Alidaxo sprachen wir nach ihrem Auftritt. Sie erzählten uns, dass sie zum ersten Mal beim RUB-Sommerfest aufgetreten sind und wirkten froh über die Gelegenheit, sich einem großen Publikum präsentieren zu können: „Langsam aber stetig geht’s bergauf” hieß es. Wer sie verpasst hat: Am 8. Juli spielen sie bei Bochum Total: „Es wird derbe geil.”

 Zufriedene Verwaltung

Arne Dessaul vom Dezernat für Hochschulkommunikation erzählte, dass das Fest auch aus Sicht der Verwaltung „ein großer Erfolg” war. Es habe, soweit er gehört habe, eine „super Stimmung” und keinerlei nennenswerten Vorfälle” gegeben. Es spräche „nichts dagegen, dass es ein 44. Fest geben wird.”

Ihn persönlich hat außerdem gefreut, dass beim traditionellen Fußballspiel „zwischen der Verwaltung und den Professoren”, die Verwaltung in diesem Jahr mit 8 zu 4 gewonnen hat. 

 :Katharina Cygan &  Gastautor :Jan Turek

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