RUB: Wer, Wann und Wo – Alma Matas Places & People
Erneuerungen an der RUB
Bild: leda
Als letztes eingeweiht: Seit Anfang des Jahres kann GD genutzt werden. Bild: leda
Als letztes eingeweiht: Seit Anfang des Jahres kann GD genutzt werden.

Campus. Was macht die Ruhr-Universität aus? Wir geben Euch Einblicke in das Leben hinter den Kulissen. Wo kann man gut essen gehen, warum gibt es alte und neue Gebäude, was halten Menschen von der RUB und was steckt hinter dem Plattenladen? Wir geben Euch Antworten.

Bauplanung. Die Ruhr-Universität verändert sich ständig – am auffälligsten ist dies bei den Neubauten und Sanierungen. Hier ist langfristig viel geplant.
Die RUB und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) entscheiden gemeinsam darüber, welche Baumaßnahmen an der RUB durchgeführt werden. Als letztes standen die G- und I-Reihen im Fokus. Bereits 2010 begann die Sanierung der I-Gebäude mit dem Bau von ID. IC wurde kernsaniert und IA sowie IB komplett abgerissen und neugebaut. ,,Die Sanierung der RUB wurde mit der I-Reihe begonnen, da hier die ältesten Gebäude zu finden waren und der Sanierungsbedarf entsprechend hoch war. Eigentlich sollte gleichzeitig mit der Sanierung der I-Reihe die Sanierung der G-Reihe starten. Dies verzögerte sich leider aufgrund von baurechtlichen Fragen‘‘, erklärt Lisa Walter, Mitarbeiterin am Dezernat für Bau- und Liegenschaften.
Mittlerweile startete auch die Sanierung der G-Reihe. Im Januar 2019 wurde GD eingeweiht: Ein Neubau, in dem nun die Fakultäten für Rechts-, Wirtschafts- und
Sozialwissenschaft beheimatet sind. Er wurde nach etwa drei Jahren Bauzeit 2018 fertiggestellt. ,,GD wurde als Ersatzneubau für die ,rollende Sanierung‘ der G-Reihe gebaut, damit die Kernsanierung der G-Reihe beginnen kann‘‘, erklärt Walter.

Zukünftige Baumaßnahmen

In der näheren Zukunft beginnen weitere Bauarbeiten an den G- und N-Reihen. ,,Als nächstes stehen die Gebäude NA und GC an. Dabei wird es aller Voraussicht nach zu einem Abriss und Neubau von NA und einer Kernsanierung von GC kommen‘‘, so Walter. Doch auch langfristig gibt es bereits einige Pläne zur Campussanierung. Alle Gebäude der N- und G-Reihe, welche bisher noch nicht saniert wurden, sollen noch saniert werden, ebenso wie andere Gebäude auf dem Campus, zum Beispiel das HZO und die UB. Hierfür stehen allerdings noch keine Termine fest. Walter erklärt, die RUB habe sich bezüglich der weiteren Entwicklungen ,,für eine dreipolige Standortstrategie entschieden‘‘: ,,Dies bedeutet, dass die RUB beziehungsweise der BLB aktuell zwei Forschungsbauten auf Mark 51°7 plant und die Innenstadt weiterhin – zum Beispiel mit dem Blue Square – Standort für den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft darstellt.‘‘                          

:Charleena Schweda