Interview mit den Sprecher*innen der FachschaftsvertreterInnenkonferenz
Engagement wird immer wichtig bleiben

Studentische Selbstverwaltung. Rebecca, Freddy und Falk sind erst seit Kurzem die neuen Sprecher*innen der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK). Die :bsz hat mit ihnen über ihre Aufgaben und Ziele gesprochen.

:bsz: Liebe FVSK-Sprecher*innen, fangen wir mal ganz klein – oder eher vorne – an: Was ist die FSVK?
Sprecher*innen: Die FSVK ist vor allem ein Koordinationsgremium, in dem sich die Fachschaftsräte (FSRe) mit ihren Vertreter*innen austauschen können. Sie ist Bindeglied zwischen den Fachschaften und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sowie dem Studierendenparlament (StuPa) und versucht, die gemeinsam gefassten Beschlüsse auf diesen Ebenen umzusetzen. Die FSVK wird derzeit von drei FSVK-Sprecher*innen vertreten.

Ihr seid diese drei Sprecher*innen. Was sind Eure Aufgaben?
Unsere Aufgaben umfassen die Vor- und Nachbereitung sowie die Moderation und Durchführung der wöchentlichen FSVK-Sitzungen. Darüber hinaus verwalten wir die Finanzierungsanträge der FSRe und vertreten ganz allgemein die Interessen der Fachschaften gegenüber Dritten. Wir sind in allen Angelegenheiten, die FSRe betreffen, Ansprechpartner*innen und versuchen, bei Fragen hilfreich zur Seite zu stehen.

Wo und wann trifft sich die FSVK?
Die FSVK-Sitzungen finden in der Vorlesungszeit immer montags um 18 Uhr im Ausländer*innenzentrum (AZ) an der RUB statt.

Kann bei Euch jede*r Studi mitmachen?
Mitglieder der FSVK sind die FSRe und diese bestimmen jeweils Vertreter*innen, die an den einzelnen Sitzungen teilnehmen. Wie viele Vertreter*innen eine Fachschaft entsendet, ist ihr überlassen, auch wenn sie bei Abstimmungen nur eine Stimme haben. Grundsätzlich sind die Sitzungen öffentlich, sodass Interessierte vorbeikommen könnten.

Eure Arbeit – als Sprecher*innen und die der FSVK – hört sich stark nach Hochschulpolitik an. Was unterscheidet Euch von anderen hochschulpolitischen Akteur*innen?
Natürlich ist die Arbeit hochschulpolitisch. Jedoch unterliegen wir als Sprecher*innen dem imperativen Mandat der FSVK, das heißt, wir sind an deren Beschlüsse gebunden und können somit nicht, wie der AStA und die Listen, unserem eigenen hochschulpolitischem Programm nachgehen. Das unterscheidet uns auch von anderen hochschulpolitischen Akteuren.

Was ermutigt Euch, ehrenamtlich für die Studierendenschaft zu arbeiten?
Rebecca: Mich motiviert vor allem, für die Studierenden da zu sein und ihre Belange aufrichtig gegenüber dem AStA und anderen zu vertreten.
Freddy: Mich hat vor allem die gute Arbeit meiner Vorgänger*innen motiviert. Zudem möchte ich dazu beitragen, Anderen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu helfen. Engagement von Studis für Studis ist und wird immer wichtig bleiben und wenn ich dazu beitragen kann, dann mache ich das gerne.
Falk: Ich habe durch meine eigene Teilnahme an der FSVK für meinen FSR festgestellt, dass man hier viel bewirken und an diesen Aufgaben wachsen kann. Mir gefällt dabei vor allem die neutrale Rolle, die wir als Personen durch das imperative Mandat einnehmen, weil es um gemeinsame Ziele geht und nicht um die Durchsetzung persönlicher Interessen.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft der FSVK?
Wir haben uns als Team gerade neu formiert, sodass wir momentan damit beschäftigt sind, die Arbeit der VorgängerInnen wieder aufzunehmen.
Wir wünschen uns jedoch, dass die Zusammenarbeit mit dem AStA weiterhin so gut funktioniert und selbstverständlich freuen wir uns, wenn es weiterhin viele engagierte Studierende in der FSVK gibt.

Das Interview führte :Justin Mantoan