: „Campus Gardening“-Projekt an der RUB
Ein bisschen mehr Grün im Grau
Bild: mag
So sieht es bald nicht mehr aus: Der Campus der RUB wird grüner und bunter werden. Bild: mag
So sieht es bald nicht mehr aus: Der Campus der RUB wird grüner und bunter werden.

Natur. Im Juni werden einige Beete an der RUB für „Campus Gardening“ freigegeben.

Den Campus grüner machen. Dieser Aufgabe werden sich die Teilnehmer*innen beim „Campus Gardening“ widmen. Bei dem Projekt wird die Idee von Urban Gardening auf den Campus versetzt. Als Urban Gardening wird das Beackern von kleinen, städtischen Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder deren direktem Umfeld bezeichnet. Der urbane Gartenbau ist schon seit einigen Jahren beliebt bei Stadtbewohner*innen, da er nachhaltig sowie umweltschonend ist und bei einigen Beeten auch Lebensmittel geerntet werden können. Beteiligte haben nun die Möglichkeit, die RUB gärtnerisch
mitzugestalten.

Organisiert wird das Projekt vom Nachhaltigkeitsforum der RUB, welches sich mit verschiedenen Arbeitskreisen dem Thema „Nachhaltigkeit“ widmet. Doch auch auf das Wissen der Mitarbeitenden des Botanischen Gartens wird zurückgegriffen. Zu dem Nachhaltigkeitsforum gehört der Arbeitskreis Urban Gardening, der dieses Thema schon intensiv behandelt hat. Daraus entstand neben der Idee zum „Campus Gardening“ auch eine Übersicht zu bestehenden Gemeinschaftsgärten in Bochum und ein Leitfaden zum Gärtnern im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in den eigenen vier Wänden. „Wir merken, dass das Thema weiterhin stark nachgefragt ist und freuen uns, dass es nun mit Unterstützung durch die RUB möglich ist, testweise neben dem StudiGarten auch eine Fläche direkt auf dem Campus zu beackern“, erklärt Ulrike Emonds vom Nachhaltigkeitsforum.

Teilnehmen können alle Interessierten, egal ob Mitarbeiter*innen der RUB oder Student*innen. Da das Projekt unabhängig vom Studienfach ist, erhalten Studierende keine Credit Points. Zunächst kann eine Fläche zwischen Universitätsverwaltung und Bibliothek auf dem Nordforum bepflanzt werden. Was gepflanzt wird, hängt ganz von den Teilnehmer*innen ab; von Gemüse, Obst bis Küchenkräutern oder Zierpflanzen ist alles möglich. Jede helfende Hand ist willkommen. „Zusätzlich sollen auch andere Austauschformate unterstützt werden, beispielsweise durch einen Pflanzenbasar, bei dem Pflanzen und Setzlinge verschenkt oder getauscht werden können“, so Ulrike Emonds. Ebenfalls werden neben diesem Beet auch an verschiedenen Stellen auf dem Campus Küchenkräuter wie Thymian, Rosmarin und Minze angepflanzt werden.

:Maike Grabow

Info:Box

Du möchtest den Campus mitgestalten und beim Gärtnern dabei sein? Dann schreibe eine Mail an
info-nhf@rub.de. So bekommst Du alle weiteren Infos wie Abstimmungstreffen oder den detaillierten Ablauf für den Zeitraum Juni bis August.
 

Autor(in):