Eine Redaktion probt das Sackhüpfen
Die etwas andere Meisterschaft
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Noch einmal Kind sein: Von Wasserschlacht bis Sackhüpfen war alles dabei.            Bild: bena
Noch einmal Kind sein: Von Wasserschlacht bis Sackhüpfen war alles dabei.

Reportage. Einmal wieder Kind sein und die Sorgen auf einem großen Spielplatz vergessen: Vergangenen Mittwoch vergnügte sich die :bsz-Redaktion bei Takeshi’s Campus vor dem Q-West. Und hatte in den meisten Disziplinen das Nachsehen. 

Die Uhr schlägt vier, die Sonne scheint: Wir schlüpfen in unsere  selbstgebastelte Kampfausrüstung, gelbe T-Shirts mit Smileys, und sind absolut nicht bereit für die Herausforderungen, die auf uns warten. Dennoch ist uns eins klar: der letzte Platz muss her – Verlieren ist alles! Und dieser Rang ist machbar für uns, wie bereits die erste Disziplin zeigt: die „Purzelbaumkette“. Das klingt so einfach, doch die Durchführung scheint unmöglich für Leute, die davon noch nie was gehört haben. Die junge Dame, die die Disziplin bewertet, fragt nicht umsonst, ob wir diese schon geübt und uns das Video angeschaut haben. Auf diese Nachfrage, antworten wir verwundert und unvorbereitet: „Wie? Es gab ein Video?“.
Währenddessen turnen unsere GegnerInnen „Tamil SORU“ ordentlich vor; unser Scheitern in dieser Disziplin scheint besiegelt zu sein. Dennoch kommt ein gewisser Ehrgeiz auf und wir kullern mit. Ohne Erfolg:  Am Ende jubeln die Mädels und Jungs von Tamil SORU und holen ihre Glückwünsche ab. Für uns natürlich eine Enttäuschung, doch der Spaß an der Sache und den Leuten um uns sowie das Ziel, den letzten Platz zu schaffen, überwiegen und deswegen applaudieren wir für die verdienten SiegerInnen.

Ein Sieg für die :bsz

Nach der vermeintlich schlimmsten Disziplin geht es weiter zur Wasserschlacht. Die Spielregeln: einen kleinen Parcours mit Tauchflossen durchlaufen und einen Tischtennisball auf einem Löffel balancieren. Währenddessen wird man vom gegnerischen Team mit Wasserbomben beworfen. Und Tatsache, die „lucky loser“ aus dem ersten Spiel gewinnen tatsächlich im zweiten Anlauf. Nun steht nicht nur der Spaß im Fokus, sondern das gute Gefühl, dass wir mal was gewonnen haben. Wohl wissend, dass wir bei den anderen Disziplinen so schlecht sind, können wir mit diesem Sieg leben, ohne die Befürchtung zu haben, den 17. Platz nicht erreichen zu können. 

Leider gelingt uns das in den folgenden Spielen nicht: Beim Kistenweitstapeln zum Beispiel sind wir das Team mit dem meisten Wasser und beim Riesenstift stellen wir uns ziemlich laienhaft an. 

 Am Ende ist das Sackhüpfen

Nachdem wir acht Disziplinen, unter anderen Riesen Jenga, Hürdenlauf und die Wasserrutsche, hinter uns haben, bleibt nur noch eine übrig: das Sackhüpfen à la Takeshi. Und wie bei allen anderen Stationen steht hier der Spaß zwischen den Teams sowie Fairplay im Fokus. Unsere RedakteurInnen haben hier besonders viel Vergnügen, sie zeigen noch mal alles und holen Punkte für das Team.

Auch wenn wir uns nicht vorbereitet haben und nicht unser Ziel erreicht haben, mit dem 15. Platz werden wir es nächstes Jahr noch mal angehen und alles geben, selbst wenn man die ein oder andere Blessur mitnimmt, das Vergnügen überwiegt.

:Abena Appiah