Internationale Spitzenforschung zur Cyber-Sicherheit
CaSa feiert große Eröffnung
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Gemeinsam für ein sicheres Internet der Zukunft: CASA Foto-Quelle: fufu
Gemeinsam für ein sicheres Internet der Zukunft: CASA

IT-Sicherheit. Am 29. März wurde das Exzellenzcluster „Cyber-Sicherheit im Zeitalter großskaliger Angreifer“, kurz CaSa, feierlich eröffnet.

In einem Zeitalter in dem man immer wieder von neuen Abhörattacken, vorzeitig geleakten Filmen und Serien eigentlich privaten Fotos, die dennoch an die Öffentlichkeit gelangen, Cybermobbing, oder auch im Zuge von unschönen Wahlergebnissen von so genannten Trollfarmen spricht, fragen sich vermutlich viele: Sicherheit im Internet? Gibt es das überhaupt noch? Die Forscher*innen des Exzellenzcluster CaSa sagen „ja“, oder zumindest helfen sie dabei, Strategien gegen die mächtigsten Angreifer*innen des Cyberspace zu entwickeln und Wege zu erforschen, wie Sicherheit möglich bleibt.
Beheimatet am Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum, verfolgen die Forscher*innen des Exzellenzcluster CaSa einen interdisziplinären Ansatz, bei dem führende Wissenschaftler*innen mit technischer Ausrichtung mit Forschenden aus der Psychologie kooperieren. Gemeinsam untersuchen sie das Zusammenspiel von menschlichem Verhalten und IT-Sicherheit. Diese Konstellation ist europaweit einzigartig und wird von der deutschen Forschungsgemeinschaft DFG für zunächst sieben Jahre gefördert.
Aus diesem Anlass wurde vergangenen Freitag eine große Eröffnungszeremonie im Bochumer Dampfgebläsehaus gefeiert, vor allem für und mit den Menschen, die das Exzellenzcluster CaSa ermöglicht und unterstützt haben. Denn durch die Förderung des DFG in Höhe von rund 30 Millionen Euro, etabliert sich Bochum als international führender Standort für Forschung zur IT-Sicherheit. Oder wie es Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum, formulierte: „IT-Security bedeutet in Bochum: Feiertag“.
 

Gäst*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik

Zu Gast waren ebenso die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Isabell Pfeiffer-Poensgen (parteilos) ,RUB-Rektor Prof. Axel Schölmerich, die international hochrangigen Wissenschaftler Dr. Tal Rabin (IBM T.J. Watson Research Center) und Prof. Bart Preneel (KU leuven) sowie rund 200 nationale und internationale Gäst*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die von den drei Sprecher*innen des Clusters, Prof. Thorsten Holz, Prof. Eike Kiltz und Prof. Christof Paar, herzlich empfangen wurden.

:Christian Feras Kaddoura