Sommerzeit ist Kamerazeit
Camera non Obscura: Tipps für bessere Fotos
Foto: alx

Die Sonne kommt wieder raus und die Ersten fläzen sich auf die Wiese vor dem Q-West. Zeit, seine Kamera auf dem Campus zu zücken und das gute Wetter mit bestem Licht zu nutzen. Egal ob Selfie, Makroaufnahmen im Botanischen Garten oder Landschaftsphotos von der Mensa aus, die RUB hat neben wackelnden Platten und der Depression aus Beton einiges zu bieten.

Wie deine Bilder wirkungsvoller werden können erklären Dir dutzende Bücher, von denen wir Dir hier eine Auswahl präsentieren. Anbei gibt es ein paar kurze Tipps, die Deine Fotos wirkungsvoller machen könnten. 

 

 

Capturing the Light

• Bilder unterstützen den Abstraktionsprozess, sodass die Wirkung der unterschiedlichen Lichteinflüsse erkennbar werden.

• Sehr differenzierte Betrachtungen der verschiedenen Lichtquellen und -formen.

• bietet über die theoretische Thematik Tipps für die Praxis, wie z. B. Apps, die helfen sollen, den Verlauf der Sonne miteinzubeziehen.

 

Der fotografische Blick

• Zeigt Gestaltungselemente und -themen auf, die in Standardwerken ignoriert werden: Gestaltpsychologie, Farbbeziehungen oder auch Visuelle Gewichtung.

• LeserInnen profitieren über die Fotografie hinaus und können die Einsichten auf andere Gestaltungsdisziplinen anwenden.

• Übersichtliche Gliederung und Bilderunterschriften, welche die LeserInnen beim Lesen der Bilder begleiten.

Tipp: Farbbeziehungen

Objekte oder Personen lassen sich durch verschiedenste Kontraste von anderen Elementen im Bild hervorheben. So wirken die Komplementärfarben besonders gut, aber auch in der Schwarz-Weißfotografie heben sich so Elemente voneinander ab.

Gesichter fotografieren

• Kurze und nützliche Tipps.

• Eignet sich zum schnellen Nachschlagen.

• Detaillierter als viele Konkurrenten.

Tipp: Näher dran

Wer ein Foto geschossen hat und sich fragt, wieso es nicht so wirkt wie erwartet, findet seine Antwort vielleicht in der Distanz zum Motiv. Durch mehr Nähe lässt sich zumeist das Bild besser lesen und ebenso die Gestik und Mimik deutlicher erkennen. Zum Beispiel stört es kaum, wenn auf Fotos die Haare beschnitten werden, da die Person dadurch präsenter wirkt.

Handbuch Fotojournalismus

• Mit lesenswertem historischem Überblick.

• Tipps aus der Praxis und solche für Ausrüstung.

• Nützliche Exkurse und Interviews.

• Darstellung und Charakterisierungen der verschiedensten Sujets.

• Gesamtüberblick in die Branche: Vom Bild bis zur Bedeutung in der Zukunft.

Tipp: Goldene Stunde

Bei der sogenannten „Goldenen Stunde“ taucht das erste Licht des Tages beim Sonnenaufgang an kaum vorhersehbaren Stellen auf. So entstehen interessante Effekte, die Bekanntes in ein neues Licht rücken.

Tipp: Brillen

Bei BrillenträgerInnen kann es zu störenden Schatten oder Spiegelungen kommen. Zwar mag es interessant wirken, wenn die FotografInnen zu erkennen sind, bei selbstgeschossenen Bewerbungsfotos solltet Ihr davon allerdings absehen. Durch Variation der Kopf- oder Kamerahaltung lässt sich Derartiges am einfachsten reduzieren, wenn ihr beispielsweise ein Selfie macht.

Der große Fotokurs

• Speziell für EinsteigerInnen empfehlenswert.

• Das Wichtigste auf die Schnelle.

• Unkompliziert und mit den nötigen Begriffen erklärt.

 

Tipp: Grafische Elemente

Unsere Umgebung bietet durch Verkehrssymbole oder auch Architektur viele grafische Elemente, die kaum wahrgenommen, sondern lediglich funktional verwertet werden. Interessant kann es daher sein, sie aus ihrem gewohnten Umfeld zu holen und anders zu benutzen, als es die BetrachterInnen kennen.

Tipp: Goldener Schnitt und Drittelregel

Im Goldenen Schnitt wird das Bild in neun Bereiche eingeteilt. An den Schnittpunkten wirken Motive besonders interessant und ausgewogen platziert. Bei Landschafts- und Stadtaufnahmen wirken so Vorder-, Mittel-, und Hintergrund bei Beachtung dieses Schemas schnell viel besser.