Seebrücke in Bochum
Bochumer*innen stehen für Solidarität ein
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Seebrücke-Kundgebung vor dem Bochumer Rathaus: Vergangenen Donnerstag traten Bürger*innen dafür ein, dass Bochum mehr Verantwortung übernimmt und zusätzliche Geflüchtete annimmt. Bild: stem
Seebrücke-Kundgebung vor dem Bochumer Rathaus: Vergangenen Donnerstag traten Bürger*innen dafür ein, dass Bochum mehr Verantwortung übernimmt und zusätzliche Geflüchtete annimmt.

Migration. Vor dem Bochumer Rathaus versammelten sich etwas mehr als 100 Personen, um sich für ein weltoffenes Bochum auszusprechen und die Stadt dazu zu bringen, mehr Geflüchtete aufzunehmen.

Übernimmt die Stadt Bochum genug Verantwortung für Geflüchtete? Nein, sagen das Seebrücken-Bündnis und einige Ratsmitglieder im Stadtrat, nachdem das Bündnis bereits im Oktober eine Demonstration mit 5.500 Teilnehmer*innen abhielt. Deshalb wurden vergangenen Donnerstag zwei Anträge bei der Ratssitzung eingereicht, die diesen Missstand beheben sollen. Einerseits sollte die Stadt selbst mindestens 1.000 weitere Geflüchtete aufnehmen, andererseits sollte sie eine Erklärung an Bundes- und Landesregierung für eine insgesamt höhere Aufnahmerate schicken. Warum nur der erste Antrag angenommen wurde und weshalb es Kritik am Antrag seitens der SPD und Grünen im Rat gab, erfahrt ihr in dieser Ausgabe.       

:Die Redaktion

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