RUB-Sportler sind erfolgreich bei EUSA-Games in Zagreb
Bochumer spielen sich in Richtung Spitze
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Eine Uni, ein Team: in Zagreb hielten Basketballerinnen und Fussballer aus Bochum zusammen und unterstützten sich gegenseitig.	Foto: adh
Eine Uni, ein Team: in Zagreb hielten Basketballerinnen und Fussballer aus Bochum zusammen und unterstützten sich gegenseitig.

Von Badminton über Rugby, Bridge und Polo treten bei den European University Games die besten Hochschulteams und EinzelsportlerInnen in den unterschiedlichsten Kategorien gegeneinander an. Seit der letzten Woche findet die dritte Auflage der EUSA- Games in Kroatien statt. In Zagreb angekommen, mussten die Bochumer SportlerInnen unmittelbar auf den Platz. Denn Fußball und Basketball waren bereits für die erste Turnierwoche angesetzt. 

Der amtierender Europameister und frischgebackene deutsche Meister im Hochschulfußball legte in den ersten Tagen der Meisterschaft eine beeindruckende Leistung hin – und lehrte die europäischen Gegner das Fürchten. 

Endete die Auftaktbegegnung am vergangenen Mittwoch noch 3:3, so ging es danach für das Team erst richtig los. Kapitän Christian Mengert sprach nach dem ersten Spiel von einem hoch motivierten Gegner. Vom Spielfeld ging es auf die Tribüne – denn von dort aus unterstützen sie die Bochumer Basketballerinnen. „Wir nutzen jede Zeit, um die deutschen Teams zu supporten“, so Mengert. Diese mussten sich im ersten Spiel der Aix-Marseille-Universität geschlagen geben. Trotz der zunächst vielversprechenden Führung unterlagen sie schließlich mit 49:59. Am Wochenende kämpften sie dann um Platz 9. 

Im Auftrag der Völkerverständigung

Standen sie nicht gerade auf dem Platz oder jubelten auf der Tribüne den deutschen Sportlern zu, war für die Bochumer Fußballer Entspannung angesagt. Während ihrer „Fiji-Time“ gab es Zeit zum Sightseeing, wie der Kapitän erklärte. Im Vordergrund stand aber die Völkerverständigung: „Wir freunden uns mit fast jeder Nation an.“ So kam es neben den neuen Bekanntschaften mit deutschen Teams auch zu Kontakten mit französischen und kroatischen Teams. 

Am Sonntag wurde es dann ernst. Um ins Halbfinale einzuziehen, mussten die Bochumer sich gegen die Mannschaft von der Universität Montpellier beweisen. Bis in die zweite Halbzeit blieb das temporeiche Spiel torlos, dann endlich der erlösende Treffer. Trainer Adam Frytz ließ nach dem 0:1 via facebook verlauten, er sei „unfassbar stolz“.

:ksz

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