Redakteur*in mit flotter Sohle
Akafö lässt die Mensa brennen
Bild: bena
Vorbereitung ist alles: Wie bei jeder Party wurde auch hier vorgeglüht. Bild: bena
Vorbereitung ist alles: Wie bei jeder Party wurde auch hier vorgeglüht.

Party. Pünktlich zum Semesterstart wurde am vergangenen Samstag die Mensa wieder zur Diskothek – rund 2.000 Studierende feierten in ausgelassener Stimmung und mit viel Musik  dort, wo sonst Essen über die Theke geht.
Schon in der U35 ist die ausgelassene Stimmung der Studierenden zu spüren. Alle haben sie ein Ziel: Auf zur Mensaparty! Mit dem „Buchstabenzug“ und „Polonäse“ geht es von der Bahn über die Unibrücke. Die letzten Schlücke der eigenen Mische werden noch ausgetrunken und dann kann es auch schon losgehen.  Vor der Mensa wird geguckt, dass man für den einen verpeilten Freund noch eine Karte bekommt, da er sich wieder mal zu spät entschieden hat. Endlich reingekommen, wird erstmal die Jacke abgeben, da die Garderobe im Eintrittspreis enthalten ist, muss ja nicht panisch nach Kleingeld gesucht werden. Danach heißt es: Die Lage checken und  auf die Tanzfläche stürmen.

Was macht die SemesterAnfangsParty besonders? 

„Wir sind mittlerweile die einzigen Veranstalter, die auf dem Campus Partys machen dürfen, zudem ist bei uns jeder willkommen und kommt auch rein, wenn er*sie eine Karte erworben hat“, meinte Anna Beckmann vom Akademischen Förderungswerk (Akafö). Hier finden sich alle Studierende verschiedenster Fachrichtungen feiernd zusammen, und das friedlich. „In den letzten Jahren ist es ruhiger geworden, es finden kaum noch Schlägereien statt“, fügt Anna an. Dennoch ist es auch schon mal zu dem ein oder anderen kuriosen Fall gekommen gibt sie zu. „In einem Jahr kamen Studierende mit einem Sofa und wollten es vor der Mensa platzieren, um die Aussicht genießen zu können. Dies mussten wir leider ablehnen.“
Student*innen sind nun mal gemütlich. Und feierwütig, wie auch die leeren Flaschen, die auf dem Weg zu Mensaparty quasi als Wegweiser genutzt werden konnten, zeigten. Da, wo sonst zum Hörsaal gesprintet wird, um doch noch gerade eben  pünktlich zu kommen, wird  diese Nacht gesungen, gegrölt und geleert, was noch geleert werden kann.

Stimmung passte, Musik nicht.

Für Leute, die den Partypegel noch nicht erreicht haben, ist die Musik oftmals ein wichtiger Faktor für eine gelungene Party. DJ PAJANE & DJ Revola, die sonst im Nightrooms Dortmund, Essence Essen, Zeche Bochum und auf dem Farbgefühl Festival auftreten, geben ihr Bestes, um das breitgefächerte Publikum zufrieden zu stellen. Was aber nur zum Teil funktioniert. Aber auch wenn nicht jeder musikalisch zufrieden gestellt wird, kommt die Party gut an. Das zeigte sich an der ausgelassenen Stimmung. Germanistikstudentin Shaja teilt uns mit: „Ich find die Musik nicht so gut, aber wir hatten viel Spaß! Wir sind aber auch mit einer witzigen Gruppe hier.“  
Hier ein kleiner Gruß aus der Redaktion: Wie wäre es mit einer Facebookumfrage, welche Lieder die Studierenden auf der
Party hören wollen?

:Abena Appiah & :Christian Feras Kadoura

Bild: bena