Diversität ist internationale, historische, soziale und künstlerische Realität
36. Frauenfilmfestival lädt ein
Bild: Collage Fufu
Die 36. Ausgabe des Festivals bietet ein vielseitiges Programm an Filmen, Performances und Veranstaltungen. Bild: Collage fufu
Die 36. Ausgabe des Festivals bietet ein vielseitiges Programm an Filmen, Performances und Veranstaltungen.

Kultur. Ab dem 9. April findet für eine Woche das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund Köln statt.

In ihrem Grußwort verkündet die neue künstlerische Leiterin des IFFF Dortmund I Köln, Maxa Zoller, dass sich das Festival dieses Jahr auf die Fahne geschrieben hat,  feministische Inhalte, Filme von Feministinnen und Filme von Trans- und Cisfrauen in ihrer Diversität auf der Leinwand zu zeigen. Denn dort sind sie leider viel zu selten zu sehen. Gerade in der Zeit, in der Diversität eine internationale, historische, soziale und künstlerische Realität und zu einem Schlüsselwort einer der wichtigsten Debatten der Filmindustrie geworden ist.
Sowohl die Filme im Wettbewerb, das Schulfilmprogramm, die Fokussektion: Bilderfallen und die vielen Sonderveranstaltungen versuchen, diese Geschichten zu erzählen und Wissenslücken sowohl zu stopfen als auch neue aufzureißen.


Internationale Spielfilme und Gäst*innen

Im Internationalen Spielfilmwettbewerb sind die Filme „The Beast in the Jungle“, „Endzeit“, „Der Boden unter den Füßen“ sowie „God Exists, Her Name is Petrunya“ nominiert. Sie reichen von faszinierend surrealem Tanzfilm über postapokalyptischen Zombiesurvival-Thriller, einem Film über das Bewältigen von Schicksalsschlägen bis hin zu beißender Satire über eine Gesellschaft voller patriarchialer Stereotypen und fatalem Opportunismus.
Alle Filme werden im Zuge des Festivalprogramms ausgestrahlt und fast alle Regisseurinnen sind in Dortmund zu Gast. In der Kategorie beste Regisseurinnen zählen Beatriz Seigner, Costanza Quatriglio, Desiree Akhavan sowie Annemarie Jacir zu den Nominierten.
Neben weiteren Gäst*innen, Filmen, Performances, dem traditionellen Publikumspreis und Livemusik bietet das Festival auch  die Lange Filmnacht zum Thema „Das Tier im Menschen oder der Mensch im Tier“.              

:Christian Feras Kaddoura

Das Festival kann vom 9. bis zum 14. April besucht werden. Ein Festivalpass kostet ermäßigt 50 Euro, Einzelvorstellungen 7 Euro und die Lange Filmnacht 11 Euro. Einige Veranstaltungen des Festivals finden jedoch auch mit freiem Eintritt statt.