Einfach den Stecker gezogen... und wieder reingesteckt?
Der totale Blackout: Internet abgestellt! Grafik: Caida, Cooperative Association for Internet Data Analysis

Die Organisation CAIDA (Cooperative-Association-for-Internet-Data-Analysis) überwacht mit ihrem „Netzteleskop” den Datenverkehr von mit Malware infizierten Servern auf der ganzen Welt. Die am San-Diego-Supercomputer-Center der University of California ansässige Organisation beobachtet auch syrische Server – diese waren zwischen dem 29. November 2012 und 1. Dezember 2012 bis auf einige wenige Lücken nicht zu erreichen.

Wem helfe ich in Wirklichkeit mit meiner Spende?
Finanzierung von Menschenrechtsarbeit durch Kunstauktion: Amnesty International im Schauspielhaus. Bild: Jacq

Seit mittlerweile vierzig Jahren veranstaltet Amnesty International, eine Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt, jährlich eine Kunstauktion. Diesen Winter war es wieder soweit: Am Sonntag, den 09. Dezember 2012 versteigerten lokale sowie überregional bekannte KünstlerInnen ihre Werke im Tanas (Schauspielhaus Bochum). Von altmodischen Ölgemälden über abstrakte Skulpturen bis hin zu signierten Büchern – bei der jährlichen Auktion ist jedes Kunstwerk willkommen. Manches Werk lässt das Herz der KunstliebhaberInnen höher schlagen, manch anderes Werk will man selbst für einen guten Zweck nicht in Kauf nehmen.
Vielen KünstlerInnen wurde die Möglichkeit geboten, mit ihrer Kunst etwas Gutes zu tun, indem sie durch die Versteigerung einen Beitrag zur Finanzierung der Menschenrechtsarbeit leisteten. Ist diese Art von sozialem Engagement wirklich effektiv oder sollte man die KünstlerInnen lieber dazu ermutigen, ihre Werke im Keller verstauben zu lassen?

Home sick? – How to spend X-mas in Germany
A taste of holiday: Glühwein at a German Xmas Market. Foto: ck

Looking outside the window, seeing streets covered in a white coat of snow, the first thought that comes to mind is: it‘s X-mas time. Everywhere we go we see decorations, exhibitions in shops, X-mas Markets, adverts in TV. The holiday frenzy is almost everywhere, it seems as if we can’t escape from it.

Ausweglos erscheinende Situation in Nahost macht klares Handeln unumgänglich
Jerusalem: ständiger Zankapfel im Zuge des Nahostkonflikts. Foto: rl

Das Votum der UN, Palästina den Status eines Beobachterstaates zu erteilen, war ein deutliches Zeichen der Weltgemeinschaft in Richtung Israel und zugunsten einer Zweistaatenlösung. Die Reaktion Israels, an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) gerichtete Steuergelder einzufrieren sowie den Siedlungsblock um Ostjerusalem auszubauen, demonstriert nicht nur, wie weit die Netanyahu-Regierung Israel ins internationale Abseits gestellt hat, sondern wird – falls vollständig implementiert – das Schicksal einer Zweistaatenlösung besiegeln. Eine deutliche Richtungsentscheidung über eine Ein- oder Zweistaatenlösung erscheint jedoch notwendiger denn je.

Die Deutschen scheinen eine neue Volksdroge für sich entdeckt zu haben: Hoher Suchtfaktor, das Gefühl, im Streben nach Glückseligkeit mindestens 21 Level weitergekommen zu sein und die euphorische Hoffnung, den Gipfel der Individualität erstürmt zu haben. Dies sind nur einige der phantastischen Wirkungen. Die Dröhnung hat einen Namen...

Reißt die Ruhr-Uni ihr „Haus der Freunde“ ab?
Noch zu retten? Foto: USch

Einst war das „Haus der Freunde“ (HdF) neben dem ehemaligen Hochhaus der Sportfakultät als Werkstadtpavillon des Staatshochbauamtes die Keimzelle der Ruhr-Universität – heute steht es trotz universitärer Raumnot auf der langen Abrissliste der RUB-Leitung.

Jura-Fakultätsrat auf juristischen Abwegen?
Alles rechtens? Keine Geschäftsordnung im Fachschaftsrat Jura. Grafik: ck

20 Fakultäten hat die RUB, und jede hat ihre eigenen Besonderheiten. Gemeinsam ist den meisten von ihnen jedoch, dass in den einzelnen Fakultätsräten überwiegend großzügige Mitspracheregelungen gelten, wenn schon die ProfessorInnen im höchsten Gremium auf Fakultätsebene – wie in den meisten Hochschulgremien – eine absolute Mehrheit haben. So besitzen die stellvertretenden Mitglieder wie auch im Senat in der Regel Rederecht und werden fortlaufend über die Tagesordnung bevorstehender Sitzungen informiert. Nicht so jedoch im Fakultätsrat der Juristischen Fakultät, die ihr eigenes Gewohnheitsrecht zum Recht erhebt.

Am Freitagvormittag informierte der Bochumer Opel-Betriebsrat die Belegschaft bei Versammlungen auf dem Betriebsgelände  über aktuelle Pläne von General Motors (GM), die Getriebeproduktion einzustellen und somit 300 Arbeitsplätze zu vernichten.

Die Gaza-Offensive 2012 und tendenziöse Berichterstattung
Israelisches Raketenabwehrsystem "Iron Dome": die mediale Berichterstattung wird zunehmend auf die Schilderung kriegerischer Auseinandersetzungen reduziert. Foto: flickr.com, Israel Defense Forces, CC-BY-NC 2.0.

Obgleich die neuerliche Gaza-Offensive der Israel Defense Forces (IDF) vor einigen Tagen in einer beiderseitigen Waffenruhe endete, bleiben die neuralgischen Punkte des Nahostkonflikts unangetastet. Während dies aufgrund der sich kontinuierlich drehenden Gewaltspirale, scheiternder Annäherungsversuche und fortschreitender Radikalisierung kaum noch jemanden zu überraschen vermag, verblüffte die deutsche Presselandschaft mit relativ unkritischer Berichterstattung hinsichtlich der Ereignisse in Nahost.

Eine kreative Perle im Horror-Einheitsbrei
Das Necronomicon taucht dieses Mal in Südfrankreich auf. Screenshot: YouTube

Wenn der Winter kommt, es draußen bitter kalt und rasch dunkel wird, bietet sich ein schauriger bis makaberer Abend mit Horrorfilmen besonders an. Doch wer nicht nur oberflächlich unterhalten werden möchte, sondern auch kreative, innovative oder künstlerisch wertvolle Horrorfilme sehen will, der hat es schwer solche zu finden. Folgen die meisten Neuerscheinungen in diesem Genre doch nur einer Hand voll Muster – und das zumeist auch noch unbeholfen. Die im September ungekürzt auf Deutsch erschienene, international produzierte Horror-Anthologie „The Theatre Bizarre“ bildet da eine erfrischende Ausnahme.

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