PostHeaderIcon Und, was meint ihr so?

1-1-web-Parkhaus-by-deProjektgruppe RUB.2013 will sich angespannter Verkehrslage annehmen

Per E-Mail und per Flyer wird man in diesen Tagen von der RUB gebeten, an einer anonymen Mobilitätsumfrage teilzunehmen. Damit sollen Informationen über die Anfahrtswege der Uni-Angehörigen gesammelt werden, worauf weitere Schritte eines neuen Mobilitätskonzeptes aufbauen sollen. Die bsz hat sich das mal angeschaut.

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PostHeaderIcon Am Erfolg gescheitert

1-2-web-Schwimmbad-by-ChsKein Frei-Schwimmen mehr im Uni-Bad: Studierende zahlen ab Februar wieder Eintritt

Es klingt absurd: Weil monatlich etwa 4.000 Studierende das Frei-Schwimm-Angebot im renovierten Uni-Bad in Querenburg nutzten, muss es nun eingestellt werden. Die Uni kann oder will die entstandene finanzielle Belastung nicht länger allein übernehmen. Ab Februar müssen die WasserfreundInnen deswegen eventuell nun doch in die eigene Tasche greifen. Denn dann könnte ein ermäßigter Eintritt von einem Euro fällig werden.

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PostHeaderIcon „Ach, und sie sind also die Mutter?“

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Diskriminierungen bei der Wohnungssuche?


Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, hat in der vergangenen Woche erneut seine uneingeschränkte Unterstützung bei einem Outing eines Profifußballers oder einer Profikickerin im DFB angeboten. Ein Zeichen, dass Homosexualität, Bisexualität und verschiedene Genderkonzepte noch immer nicht vorurteilsfrei in der Gesellschaft angekommen sind. Ob das auch für Alltagssituationen gilt, die nicht so exponiert sind wie ein 30.000-Personen-Stadion? Wie sieht es zum Beispiel bei der Wohnungssuche aus – Sind Geschlecht und Identität für VermieterInnen und zukünftige WG-MitbewohnerInnen relevant, wenn es um ein Zimmer oder eine Wohnung in ihrem Haus geht?

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PostHeaderIcon Einmischen erwünscht!

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Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum

Die Saison der Jahresrückblicke im Fernsehen ist bereits vorbei, da steht in Bochum Rückschau der anderen Art an: Für den kommenden Sonntag laden Bochumer außerparlamentarische Initiativen zu ihrem gemeinsamen Neujahrs–empfang. Neben der Möglichkeit, die Gruppen persönlich bei einem großen Brunch kennenzulernen, geht es dabei vor allem um eins: Mit Bildern, Filmen und Geschichten soll vor Augen und Ohren geführt werden, was sich im Jahr 2011 in Bochum sozial bewegt hat.

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PostHeaderIcon Der Müll liegt auf der Straße

3-1-web-Trashman-by-Lars-AlbatRezension von Carl Weissners „Die Abenteuer von Trashman“

Am 5. Oktober 1982 schreibt Charles Bukowski an seinen deutschen Freund und Übersetzer Carl Weissner: „Was übersetzt du gerade? Wenn ich mich recht erinnere, hast du gesagt, daß es nochmal was von Algren ist. Ich hoffe nur, du kommst dazu, auch noch deinen eigenen Kram zu schreiben. Wenigstens einiges davon mußt du dazwischen kriegen, sonst verlierst du den Verstand. Richtig? Also. Tu es.“ Und Weissner tat es, zunächst jedoch nur in englischer Sprache.

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PostHeaderIcon Lisbeth Loves Fashion Victims, NOT!

3-2-Verblendung-SonyFinchers „Verblendung“ wird seiner Antiheldin nicht gerecht

Die skandinavische Millenium-Trilogie von Stieg Larsson ist nach dem kometenhaften Erfolg  2009 wieder in aller Munde. David Fincher nahm für die Hollywood-Adaption des ersten Teils „Verblendung“ auf dem Regiestuhl Platz und stößt einen breitgefächerten Diskurs in der Medienwelt an. Der Stein des Anstoßes: Die kontroverse Adaption von Lisbeth Salander. Eine Antiheldin im Spiegel der Gesellschaft.

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PostHeaderIcon „Wahrheit“ vs. Wissenschaft

4-1-web-Selbstgemacht-by-rvrDuisburger Verschwörungsrapper dissen die FH Düsseldorf


„Wess‘ Geistes Kind sind sie eigentlich? Eine der beiden Studentinnen ist eine Schwarze. Wollten sie sie etwa dafür bestrafen? Sind sie rassistisch?“ Der Duisburger Verschwörungsrapper Marcel „Wojna“ Wojnarowicz von der Band Die Bandbreite kann seinen Zorn nur dürftig hinter einem sarkastischen Lächeln verbergen. Der Auslöser der Aufregung: Zwei Dozenten der FH Düsseldorf haben den Seminarvortrag von zwei Studentinnen über die sogenannte „Wahrheitsbewegung“ gestoppt, der diverse Verschwörungstheorien zum Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 unkritisch wiedergab. Die Dozenten argumentieren, der Vortrag genüge nicht wissenschaftlichen Maßstäben und bewerteten die Ausarbeitung daher mit mangelhaft. Eine alltägliche Entscheidung im Hochschul-Lehrbetrieb – und trotzdem versucht die Duisburger Band, die sich selbst als Sprachrohr der sogenannten „Wahrheitsbewegung“ sieht, den Fall zum Skandal hochzustilisieren.

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PostHeaderIcon Öl-Wechsel

Öl ist das neue Wasser – zumindest in vielen Küchenzeilen, die aktuell unter studentischer Herrschaft mit einem ausgeprägten Herz für Tiere stehen - vor allem, wenn das Essen vegan sein soll. Denn dann greift der motivierte Gourmet-Student aus dem dritten Stock gerne zur Flasche anstatt zum Griebenschmalz. Hier werden Tofuschnitzel, Kichererbsen und Gemüse nicht gebraten, sondern lieber gleich frittiert. Das killt nicht nur sämtliche Keime, sondern ist gewissermaßen der schnelle und gar nicht grausame Yam-Yam-Gemüsetod jeglicher Rohkost – und das mit gutem, grünem Gewissen.

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PostHeaderIcon Gute Vorsätze

1-1-web-Dortmund-CC-by-sa-gruenenrwNeonazi-Gewalt in Dortmund: Hat die Untätigkeit ein Ende?

Die Dortmunder Blockadebündnisse „Dortmund stellt sich quer“, „Dortmund Nazifrei“ und das Antifabündnis S1 kündigen an, auch in diesem Jahr gegen Neonazi-Aufmärsche mobil zu machen. Das alleine ist keine Überraschung. Allerdings scheinen auch die Stadt und die Polizei in Zukunft härter gegen die extrem rechten Strukturen vorgehen zu wollen. Seit Jahren haben Anti-Nazi-Initiativen den Behörden vorgeworfen, dass sie das Problem kleinreden und zu wenig unternehmen.

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PostHeaderIcon Das verflixte siebte Jahr

1-2-web-Campuscenter-by-mrZukunft des Campus Centers ungewiss

Ursprünglich war sie nur als Provisorium nach dem Mensa-Umbau gedacht, inzwischen ist sie seit Jahren ein gewohnter Anblick vor dem GA-Gebäude: Die Wellblech-Halle mit Copy-Shop, Café und Plattenladen, kurz: das Campus Center. Wie es für die dort ansässigen Händler weitergeht, weiß derzeit niemand. Vor gut zwei Wochen ist der Pachtvertrag der Center-Betreiber ausgelaufen.

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PostHeaderIcon Die Reise in den AStA-Flur

2-2_web_Wahlurne_Foto_mlgAn der Ruhr-Uni wird wieder gewählt

Die Stunde der Wahrheit in der Unipolitik steht unmittelbar bevor: Vom 23. bis 27. Januar wird das Studierendenparlament der Ruhr-Uni gewählt. Insgesamt 380 KandidatInnen stellen sich für die nur 35 Parlamentssitze zur Wahl. Die Ausgangslage vor dem Urnengang: Weniger Streit und Konflikte als in vergangenen Jahren – bis jetzt.

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PostHeaderIcon SP-Wahlen: So geht das!

Was ihr schon immer über Demokratie wissen wolltet

Von den einen mit Spannung erwartet, sorgt der alljährliche Wahlzirkus bei anderen vor allem für fragende Gesichter. Die bsz beantwortet die wichtigsten Fragen zur Wahl.

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PostHeaderIcon Mehr als eine Frage des Geschlechts

3-1-web-Girlsday-by-PressestelleStudentische Fachtagung zu Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt

„Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“, so heißt es im deutschen Grundgesetz. Die Realität sieht immer noch ganz anders aus. Am 21. Januar organisieren die Fachschaft Gender Studies und der Deutsche Gewerkschaftsbund eine Fachtagung mit dem Thema Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt. Unter dem Titel „Noch 500 Meter bis zur Gleichberechtigung?“ wollen sie sich der aktuellen Situation von Frauen und Männern in der Arbeitswelt widmen und einen Weg aufzeigen, wie Gleichberechtigung zu erreichen ist.

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PostHeaderIcon Best of Boring

3-2-web-Collage-by-deDie Unsinnigkeit eines alljährlichen Popkultur-Rituals

Nichts in dieser Welt ist sicher – außer dem Tod, den Steuern und den „Best of“-Listen am Ende des Jahres. Seien es Musikalben, Filme, Bücher: jede Kulturredaktion hat im Winter das Verlangen, eine Top 10, Top 50 oder gar Top 100 hervorzubringen. Der Kunst selber bringt das alles gar nichts.

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PostHeaderIcon Mein Kommunismus, dein Kommunismus

4-1-web-Kommunismus-by-MndEin Besuch beim Liebknecht-Luxemburg-Gedenken in Berlin

„Dass man Kapitalismus zähmen könnte, ist ein ziemlich bekiffter Traum!“ Das kommt gut an beim Publikum. Jutta Ditfurth, Autorin und längst ausgetretene Grünen-Mitbegründerin, geizt nicht mit Polemik. Sie schießt gegen die Piratenpartei („konforme Systemtechnokraten“), die Occupy-Bewegung („Mittelschichtsscheiße“, der sich „Sozialisten nicht anschließen sollten“) und die Ökologische Plattform in der Linkspartei („Die huldigen irgendwelchen indischen Göttern, das ist doch kein Sozialismus!“). Hier Applaus, dort Gemurre. Wir befinden uns auf der „Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz“ in Berlin, die sich seit 1996 auf die meist roten Fahnen geschrieben hat, den Kapitalismus überwinden zu wollen. Veranstalterin ist die orthodox-kommunistische Tageszeitung Junge Welt (JW) aus Berlin. Am darauffolgenden Sonntag findet die traditionelle „LL-Demonstration“ zum Grab der ermordeten KPD-GründerInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Die bsz ermittelt vor Ort.

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PostHeaderIcon Stadtpiraten

Es dämmert. Hier und dort. Halbbewusst schneide ich mit, dass im abendlichen Radioprogramm Auszüge eines Kammermusikfestivals zu hören sind. Für das hat sich jemand einen mehrdeutigen Titel ausgedacht. „Spannungen“ heißt es. So, so. Was zum Innehalten und Nachdenken. Hätte aber sicher auch „Schwingungen“ oder „Flügeltasten“ heißen können. Im Fall des Museum Bochum wäre wohl „Streichungen“ die treffendere Variante, aber „Spannungen“ passt auch. Denn derzeit wird die Diskussion um die Sparmaßnahmen von Tag zu Tag reichhaltiger orchestriert. Erstmals auch im Internet. Die BürgerInnen überbieten sich mit Vorschlägen. Vor allem „Kein Bau des Konzerthauses“ ist immer wieder in der Vorschlagsliste zu lesen. Ein „notorischer Radfahrer“ fordert dagegen, den Dienstwagen der Oberbürgermeisterin abzuschaffen. Andere schlagen vor, die Verwaltung von Weihnachten bis Neujahr zu schließen.

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